Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Neue Regeln und Gebühren ab sofort
Charlotte SimonLangenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Neue Regeln und Gebühren ab sofort
Striktere Regeln für Bauschutt-Entsorgung in Langenfelds kommunalem Betriebshof
Der kommunale Betriebshof in Langenfeld hat verschärfte Vorschriften für die Entsorgung von Bauschutt eingeführt. Hintergrund sind steigende Kosten, die die Stadt dazu veranlassen, die Mengen zu begrenzen, die Anwohner am Standort Hansastraße abgeben können. Für bestimmte Materialien und Mengen gelten nun Gebühren und Einschränkungen.
Wer die Bauschutt-Annahme an der Hansastraße nutzt, darf pro Fahrt nur noch zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt abgeben. Jede Anlieferung kostet 8,00 Euro. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe und Dachziegel.
Nicht mehr angenommen werden Gipskartonplatten und Gasbetonsteine. Gemischter Bauschutt wie Fenster und Türen war bereits vor Inkrafttreten der neuen Regelungen verboten.
Für größere Mengen erhebt die Deponie im Stadtteil Immigrath 5,00 Euro pro Kofferraumladung Bauschutt oder gemischten Abbruch. Die Stadt rät Anwohnern mit hohen Mengen zudem, direkt lizenzierte Entsorgungsfirmen zu beauftragen. Private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Gebühr an.
Ziel der aktualisierten Bestimmungen ist es, die wachsenden Entsorgungskosten zu steuern, ohne den Bürgern alle Optionen zu nehmen. Wer kleine Mengen hat, kann weiterhin die Hansastraße nutzen, während größere Ladungen zur Deponie oder zu privaten Entsorgern gebracht werden müssen. Die neuen Regeln gelten ab sofort für alle Bauschutt- und Abbruchabgaben.






