24 January 2026, 00:03

Landwehr baut hochmoderne Bodenaufbereitung für nachhaltiges Recycling in Herzebrock-Clarholz

Großes Erdaushubgelände mit Erde, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, einem Zaun, einer Abdeckung und einer Wand, mit Schildern, Rohren und verstreuten Gegenständen.

Landwehr baut hochmoderne Bodenaufbereitung für nachhaltiges Recycling in Herzebrock-Clarholz

Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG erweitert Recyclingaktivitäten mit neuer Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz

Das Unternehmen baut seine Recyclingkapazitäten mit einer modernen Anlage zur Aufbereitung belasteter Mineralböden aus. Ab Dezember 2025 sollen dort sechs wiederverwendbare Baustoffe produziert werden – die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren.

Die rund 5.000 Quadratmeter große Anlage verfügt über zusätzliche 4.000 Quadratmeter Lagerfläche für Materialien. Verarbeitet werden Böden aus Abbruch-, Aushub-, Tiefbau- und Straßeninstandhaltungsprojekten. Das System ist für Mineralböden bis zur Belastungsklasse BM-F3 ausgelegt – die höchste in Deutschland für eine Wiederverwendung zugelassene Stufe.

Die Maschinenfabrik Arnold GmbH & Co. KG zeichnete für Konzeption, Ingenieursleistung und Fertigung verantwortlich, während die Binder+Co Gruppe bei Planung und Bau mitwirkte. Die Genehmigungen wurden in Abstimmung mit dem Kreis Gütersloh erteilt. Ein zentrales Merkmal der Anlage ist ihr Wassermanagement: Rund 500 Kubikmeter Wasser zirkulieren im Kreislauf, werden gereinigt und wiederverwendet. Nach Inbetriebnahme werden zwei Sandsorten und vier Gesteinskörnungen in verschiedenen Fraktionen hergestellt – allesamt für den Einsatz im Hoch- und Erdbau bestimmt. Damit unterstützt das Unternehmen seine Strategie zur nachhaltigen Ressourcennutzung angesichts knapper werdender Primärrohstoffe.

Die neue Anlage stärkt die Recyclingkompetenz von Landwehr Bauschuttdepot und verringert die Abhängigkeit von neu gewonnenen Materialien. Bis Ende 2025 fertiggestellt, wandelt sie stark belastete Böden in zertifizierte, wiederverwendbare Produkte um. Das Projekt steht im Einklang mit den Bestrebungen der Bauindustrie, Nachhaltigkeit voranzutreiben.