Kwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach sieben Spielen ohne Sieg ungewiss
Felix SchneiderKwasnioks Zukunft beim 1. FC Köln nach sieben Spielen ohne Sieg ungewiss
Der Druck auf 1. FC Köln-Trainer Lukas Kwasniok wächst nach einem enttäuschenden Unentschieden im Derby. Die sieglose Serie des Teams hat sich nun auf sieben Spiele ausgedehnt, sodass die Mannschaft knapp über der Abstiegszone schwebt. Sportdirektor Thomas Kessler weigerte sich nach dem jüngsten Rückschlag, dem umstrittenen Coach klare Rückendeckung zu geben.
Kwasniok übernahm im Juli 2025 das Amt in Köln und unterschrieb einen Vertrag bis 2028, nachdem der Verein als Zweitligameister den Aufstieg geschafft hatte. Sein Wechsel von SC Paderborn sollte den Verein nach der Rückkehr in die Bundesliga stabilisieren. Doch das 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach hat die Sorgen vertieft – die Mannschaft rutschte auf Platz 15 der Tabelle ab.
Kessler äußerte sich nach dem Spiel zurückhaltend und erklärte gegenüber Sky, er werde "eine Nacht darüber schlafen", bevor er die Lage am Wochenende bewertet. Er betonte, dass keine sofortige Entscheidung nötig sei, machte aber deutlich, dass der Verein nun Ergebnisse sehen müsse. Die Zurückhaltung des Sportdirektors, Kwasniok öffentlich zu unterstützen, steht in krassem Gegensatz zum Selbstvertrauen des Trainers.
Kwasniok selbst beharrte darauf, nach wie vor "der richtige Mann am richtigen Platz mit dem richtigen Team beim richtigen Verein" zu sein. Zudem behauptete er, sich "zu hundert Prozent" von der Vereinsführung unterstützt zu fühlen. Doch mit dem Sieg des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg, der Köln in Richtung Relegationsplatz drängt, könnte die Zeit für den Trainer knapp werden.
Aktuell liegt Köln nur einen Platz über der Abstiegszone, und das nächste Ergebnis könnte entscheidend sein. Eine Niederlage würde die Mannschaft auf Platz 16 zurückwerfen und Kwasnioks Position noch prekärer machen. Die Vereinsführung muss nun abwägen, wie sie auf die wachsende Forderung nach einer Wende reagiert.






