21 December 2025, 18:22

Kwasniok: "Ich will mich nicht beschweren, aber..."

Ein Sportler posiert für ein Foto und trägt ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen.

Kwasniok: "Ich will mich nicht beschweren, aber..."

Kwasniok: „Ich will mich nicht beklagen, aber …“

Teaser: Der Plan mit dem Einwechselspieler Said El Mala geht nicht auf. Dennoch will der Kölner Trainer die Tage mit seiner Familie genießen.

20. Dezember 2025, 23:08 Uhr

Schlagwörter: Sport, Fußball

Der 1. FC Köln hat am Samstag eine weitere Niederlage kassiert und ist mit 0:1 gegen Union Berlin unterlegen. Damit verlängert sich die sieglose Serie des Teams auf sechs Spiele – die Sorgen um die Form der Mannschaft wachsen. Cheftrainer Lukas Kwasniok gerät zunehmend unter Druck, zumal sein Vertrag 2026 ausläuft.

Schon vor dem Anpfiff erhielt die Partie einen Dämpfer: Stürmer Luca Waldschmidt erkrankte kurz vor Spielbeginn, sodass Kwasniok seine Startelf umstellen und den ursprünglichen Spielplan über den Haufen werfen musste.

Eigentlich hatte der Trainer vorgehabt, mit einer kämpferischen Mannschaft zu beginnen und Said El Mala später als möglichen Spielmacher einzusetzen. Doch die Taktik ging nicht auf. Der Einwechselspieler, der erst spät ins Spiel kam, konnte kaum Akzente setzen – der FC blieb gegen die defensiv stark aufgestellte Mannschaft von Union Berlin ohne Torerfolg. Trotz der Enttäuschung verzichtete Kwasniok auf Kritik an seinen Spielern oder der Vereinsführung. Stattdessen rief er die Fans zur weiteren Unterstützung im kommenden Jahr auf und räumte ein, dass schwierige Zeiten bevorstünden. Doch wer die Mannschaft übernimmt, falls Kwasniok geht, bleibt ungewiss: Stand 21. Dezember 2025 ist noch kein Nachfolger benannt.

Nach dem Spiel gab sich der Trainer gelassen und betonte, dass er sich trotz der Niederlage auf die Weihnachtspause mit seiner Familie freue.

Mit sechs Spielen ohne Sieg stellt sich zunehmend die Frage, wie es mit dem Team weitergeht. Kwasnioks Vertrag läuft zwar noch bis 2026, doch ein Nachfolger steht bisher nicht fest. Jetzt geht es zunächst darum, die negative Serie nach der Winterpause zu beenden.