Krefeld Pinguine verlieren Sportdirektor Draisaitl vor DEL2-Playoffs
Krefeld Pinguine gibt Abschied von Peter Draisaitl als Sportdirektor bekannt
Die Krefeld Pinguine haben angekündigt, dass Peter Draisaitl sein Amt als Sportdirektor am Ende der Saison verlassen wird. Der Verein dankte ihm für drei Jahre enge Zusammenarbeit und eine Phase stetiger Entwicklung. Sein Abschied erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Team als Tabellenführer der Liga auf die Playoffs vorbereitet und als Favorit für den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) gilt.
Draisaitl war im Oktober 2022 zunächst als Cheftrainer zu den Krefeld Pinguinen gestoßen, bevor er später in die Position des Sportdirektors wechselte. In dieser Funktion trieb er die kontinuierliche Verbesserung des Teams voran. Unter seiner Führung entwickelte sich der Klub zur dominierenden Kraft in der DEL2 und sicherte sich einen deutlichen Vorsprung in der Tabelle vor Verfolgern wie den Kassel Huskies.
Bevor Draisaitl in den sportlichen Führungsbereich wechselte, hatte er eine beachtliche Spielerkarriere vorzuweisen. Er bestritt 165 Länderspiele für Deutschland und gewann 1995 mit den Kölner Haien die deutsche Meisterschaft. Viele erinnern sich zudem an seinen verschossenen Strafschuss im Viertelfinale der Olympischen Spiele 1992 gegen Kanada.
Die Trennung erfolgte in beidseitigem Einvernehmen und steht im Zusammenhang mit einer Umstrukturierung der sportlichen Abteilung des Vereins. Die Krefeld Pinguine haben gemeinsam mit fünf weiteren Teams – Kassel, Düsseldorf, Rosenheim, Ravensburg und Landshut – eine Lizenz für den DEL-Aufstieg beantragt. In den Playoffs wird sich entscheiden, welcher Klub den Aufstieg schafft.
Draisaitls Abschied markiert das Ende einer erfolgreichen Ära für die Krefeld Pinguine. Das Team geht mit einer starken Bilanz und hohen Erwartungen in die Playoffs. Seine Arbeit hat den Verein in eine gute Ausgangsposition gebracht, um die Rückkehr in die höchste Spielklasse zu schaffen.






