Kovačs Zukunft beim BVB wackelt: Kann er Dortmunds Krise noch stoppen?
Moritz NeumannKovačs Zukunft beim BVB wackelt: Kann er Dortmunds Krise noch stoppen?
Borussia Dortmunds aktuelle Krise setzt Trainer Niko Kovač zunehmend unter Druck. Nach 15 Spieltagen steht die Mannschaft zwar auf Platz zwei der Bundesliga, liegt aber bereits neun Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Bayern München. Sowohl Fans als auch Vereinsverantwortliche stellen inzwischen infrage, ob die aktuelle Form noch gewendet werden kann.
Kovač hatte den BVB Anfang 2025 übernommen und das Team zunächst mit einer durchschnittlichen Ausbeute von 2,1 Punkten pro Spiel stabilisiert. Doch nach einem Leistungsabfall vor Weihnachten wächst die Unzufriedenheit. In den letzten zehn Pflichtspielen gelang Dortmund nur ein Sieg aus vier Partien.
Berater Matthias Sammer bleibt indes ein überzeugter Fürsprecher des Trainers. Er wies Kritik an der Spielweise zurück und betonte, dass Ergebnisse wichtiger seien als attraktiver Fußball. Zudem ist Sammer überzeugt, dass Kovač die Mannschaft noch auf einen Champions-League-Platz führen und sogar um Titel mitspielen lassen kann.
Trotz dieser Rückendeckung halten sich die Zweifel. Die Lücke zu Bayern hat sich vergrößert, und die Anhänger verlieren angesichts der schwankenden Leistungen die Geduld. Kovač steht nun vor einer entscheidenden Phase, in der er beweisen muss, dass seine Taktik die notwendige Trendwende bringen kann.
Dortmunds Tabellenplatz verschleiert die tiefer liegenden Probleme der jüngsten Leistungen. Mit neun Punkten Rückstand auf die Spitze werden die kommenden Spiele zur Nagelprobe. Kovač muss dringend Ergebnisse liefern, um die Kritiker zum Schweigen zu bringen und das Vertrauen des Vereins in seine Führung zu rechtfertigen.