Kovač gesteht Bayerns Übermacht ein – Dortmund kämpft nur noch um die Champions League
Moritz NeumannKovac: Jeder kann sehen, dass wir die Bayern nicht - Kovač gesteht Bayerns Übermacht ein – Dortmund kämpft nur noch um die Champions League
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovač äußert sich offen über die Dominanz von FC Bayern München in dieser Bundesliga-Saison. Mit einem Vorsprung von elf Punkten und einer deutlich überlegenen Tordifferenz ist der Abstand zwischen den beiden Vereinen unübersehbar. Kovač, der selbst einst den FC Bayern trainierte, akzeptiert die Realität der unterschiedlichen Stärkeverhältnisse.
Der FC Bayern München führt aktuell mit elf Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund die Tabelle an. Ihre Tordifferenz von 63:12 übertrifft Dortmunds Bilanz von 29:15 bei Weitem und unterstreicht die Leistungslücke. Kovač, der in seiner Karriere als Spieler für Klubs wie Roter Stern Belgrad und Bayer Leverkusen auflief, bevor er 2001 zum FC Bayern wechselte, kennt die Ansprüche des Vereins bestens.
Da er den FC Bayern bereits als Trainer betreute, räumt er deren aktuelle Überlegenheit ein. Sein Fokus liegt nun jedoch darauf, die eigenen Ziele mit Dortmund zu erreichen. Die unmittelbare Priorität des Teams ist der Einzug in die Top Vier, um die Qualifikation für die nächste Champions League zu sichern.
Für Dortmund bleibt die Herausforderung, einen Champions League-Platz zu erkämpfen, statt um die Meisterschaft mitzuspielen. Die starke Saison des FC Bayern hat sie abgehängt, sodass sich Kovač auf die eigenen Ambitionen seines Teams konzentriert. Das Rennen um Platz vier wird über Dortmunds europäische Zukunft entscheiden.