29 April 2026, 02:04

Konferenz in Bensberg: Wie der öffentliche Dienst Gewalt gegen Beschäftigte bekämpft

Logo für das Büro für Gewalt gegen Frauen mit fettem schwarzem Text und einer Gruppe verschiedener Menschen, die in einem Kreis mit verschränkten Armen stehen, vor einem hellgelben Sonnenhintergrund.

Konferenz in Bensberg: Wie der öffentliche Dienst Gewalt gegen Beschäftigte bekämpft

Dreitägige Konferenz in Bensberg: Experten diskutieren Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Rund 120 Fachleute trafen sich bei einer dreitägigen Konferenz in Bensberg, um sich mit Gewalt und Bedrohungen gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Sektor auseinanderzusetzen. Unter dem Titel "Sicher im öffentlichen Raum: Schutz, Prävention und Perspektiven für Beschäftigte im öffentlichen Dienst" lag der Fokus auf praktischen Lösungen und langfristigen Sicherheitsmaßnahmen.

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Die Veranstaltung, die vom 24. bis 26. Februar stattfand, wurde von der Thomas-Morus-Akademie, der Behörden Spiegel-Stiftung und dem Präventionsnetzwerk #sicherimDienst organisiert. Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk eröffnete die Diskussionen und betonte die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Austauschs zwischen den Berufsgruppen, um Gewalt am Arbeitsplatz vorzubeugen.

In einer Podiumsdiskussion wurden reale Fälle von Feindseligkeit und Bedrohungen analysiert, denen Beschäftigte ausgesetzt sind. Barbara Havliza und Markus Hartmann untersuchten die psychologischen Folgen solcher Vorfälle. In Workshops ging es anschließend um rechtliche Schutzmöglichkeiten, die Meldung von Vorfällen und die wirksame Umsetzung von Sicherheitskonzepten.

Justizminister Dr. Benjamin Limbach unterstrich, dass der Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine gemeinsame Aufgabe sei. Gleichzeitig forderten Prof. Dr. Philipp Walkenhorst und Jochen Grimmelt eine stärkere Sicherheitskultur in den Behörden. Die Veranstalter hoben die hohe Beteiligung und den regen Austausch praktischer Strategien unter den Teilnehmenden hervor.

Die Konferenz endete mit dem Ziel, bewährte Lösungen in den Arbeitsalltag zu übertragen. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen präsentierten unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung der Arbeitssicherheit. Die Organisatoren lobten das große Engagement und die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten.

Quelle