Kölns Regierungspräsident fordert Priorität für lebenswichtige Hochwasserschutzprojekte
Charlotte SimonKölns Regierungspräsident fordert Priorität für lebenswichtige Hochwasserschutzprojekte
Thomas Wilk, der Regierungspräsident von Köln, setzt sich dafür ein, dass Hochwasserschutzprojekte rechtlich priorisiert werden – ähnlich wie die beschleunigten Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen.
Wilk hat konkrete Vorhaben benannt, die dringend umgesetzt werden müssen. Dazu gehören die Verstärkung und der Ausbau der Rheindeiche, der Bau zusätzlicher Hochwasserschutzanlagen in gefährdeten Stadtteilen sowie die Verbesserung des städtischen Frühwarnsystems. Seiner Ansicht nach sollte das öffentliche Interesse in rechtlichen Auseinandersetzungen um diese Projekte Vorrang vor anderen Belangen haben. Wilk argumentiert, dass Klagen künftig nicht mehr in der Lage sein sollten, lebenswichtige Hochwasserschutzmaßnahmen zu blockieren.
Der Kölner Regierungspräsident Thomas Wilk fordert eine gesetzliche Vorrangstellung für Hochwasserschutzprojekte – analog zu den Regelungen für Windräder. Er hat zentrale Maßnahmen benannt, die unverzüglich angegangen werden müssen, und betont, dass das Gemeinwohl in entsprechenden Rechtsstreitigkeiten übergeordnet sein sollte.