Kölner Dom führt 2026 Eintrittsgeld für Touristen ein – Gottesdienste bleiben frei
Noah MayerMinister Liminski betritt weiterhin kostenlos den Kölner Dom - Kölner Dom führt 2026 Eintrittsgeld für Touristen ein – Gottesdienste bleiben frei
Kölner Dom führt ab Mitte 2026 Eintrittsgeld für Touristen ein
Ab Mitte 2026 wird der Kölner Dom für Touristen, die sein Inneres besichtigen, ein Eintrittsgeld erheben. Die genaue Höhe steht noch nicht fest, der Zugang bleibt für Gottesdienstbesucher jedoch kostenfrei. Mit der Maßnahme soll auf die finanzielle Belastung hingewiesen werden, die der Erhalt des historischen Bauwerks mit sich bringt.
Nathanael Liminski, Europasminister von Nordrhein-Westfalen und Mitglied des Kölner Dombauvereins, ist von der Gebühr ausgenommen. Er äußerte sich kürzlich zu der Entscheidung und betonte, dass sie das öffentliche Bewusstsein für die hohen Erhaltungskosten schärfen könnte.
Die neue Regelung gilt nur für Touristen, die das Innere der Kathedrale besichtigen, nicht jedoch für Besucher von Gottesdiensten oder für Gläubige, die Kerzen anzünden. Der genaue Preis steht noch nicht fest, die Änderung soll jedoch im Juli 2026 in Kraft treten. Der Dom zählt derzeit rund sechs Millionen Besucher pro Jahr, darunter vor allem Touristen.
Liminski, der dem Kölner Dombauverein angehört, muss aufgrund seiner Mitgliedschaft keine Gebühr zahlen. Er scherzte, es habe auch Vorteile, "berühmt katholisch" zu sein, und verwies damit auf die neue Regelung. Ernsthaft fügte er hinzu, dass die Eintrittsgelder das Bewusstsein für die laufenden Unterhaltskosten des Doms stärken könnten.
Der Dombauverein ist für die Restaurierungsarbeiten verantwortlich, die erhebliche finanzielle Mittel erfordern. Liminskis Befreiung von der Gebühr ergibt sich aus seiner Funktion in der Organisation, doch räumte er ein, dass das Bauwerk insgesamt vor großen finanziellen Herausforderungen stehe.
Die Einführung des Eintrittsgelds markiert einen Wandel in der Finanzierung des Kölner Doms: Während Touristen künftig für den Zugang zahlen müssen, bleibt der Besuch für religiöse Zwecke kostenfrei. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Maßnahme notwendige Einnahmen sichert, ohne Gläubigen den Zugang zu erschweren.






