Köln verpasst die Wende - Union geht mit einem Sieg in die Pause
Felix SchneiderKöln verpasst die Wende - Union geht mit einem Sieg in die Pause - Köln verpasst die Wende - Union geht mit einem Sieg in die Pause
Köln verpasst die Wende – Union geht mit Sieg in die Pause
1. FC Union Berlin sichert sich einen knappen 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln im letzten Spiel des Jahres. Für Steffen Baumgart war es die erste Rückkehr nach Köln seit seiner Entlassung 2023. Ein spätes Tor des eingewechselten András Schäfer entschied die Partie – Köln bleibt bei 16 Punkten, Union geht mit 21 in die Winterpause.
Der Start in die Begegnung verlief zäh, beide Mannschaften taten sich schwer, klare Torchancen herauszuarbeiten. Längere spielerisch ereignisarme Phasen wurden lediglich von zwei medizinischen Notfällen auf den Rängen unterbrochen, die zu kurzen Schweigemomenten im Stadion führten.
In der 83. Minute sah Kölns Rav van den Berg nach Handspiel die Rote Karte – die Gastgeber mussten fortan in Unterzahl weiterspielen. Union Berlin nutzte den Vorteil in der Nachspielzeit: András Schäfer traf nach einem weiteren Handelfmeter im Kölner Strafraum zum 1:0. Der Treffer fiel glücklich für die Gäste, die damit erstmals in Führung gingen. Kölns Starspieler Said El Mala wurde unter tosendem Applaus eingewechselt, während Trainer Lukas Kwasniok – Baumgarts Nachfolger seit 2025 – mit einem weihnachtlichen Pullover an der Seitenlinie für Schlagzeilen sorgte. Trotz taktischer Umstellungen fand sein Team jedoch keine Lücke in Unions Abwehr. Die Niederlage wirft Köln auf Platz 14 mit 16 Punkten zurück, während Union Berlin mit 21 Zählern im gesicherten Mittelfeld überwintern kann.
Für Union ist es bereits das dritte Spiel in Folge ohne Niederlage gegen Köln. Baumgarts Rückkehr endete damit mit einem Sieg für seinen neuen Klub, während Kwasnioks Mannschaft vor einer anspruchsvollen Rückrunde steht. Beide Teams nutzen nun die Winterpause zur Regeneration, bevor es im Januar mit dem Ligabetrieb weitergeht.