20 February 2026, 08:01

Karneval 2026 bricht Datenrekord: Über zwei Millionen Gigabyte in fünf Städten verfeuert

Eine belebte Stadtstraße mit Zebrastreifen und Karussell, mit Menschen, Buden, Bäumen, Gebäuden, Bannern, Laternen und einer Ampel unter einem bewölkten Himmel.

Karneval 2026 bricht Datenrekord: Über zwei Millionen Gigabyte in fünf Städten verfeuert

Rekord-Datenverbrauch bei Karneval 2026: Über zwei Millionen Gigabyte in fünf deutschen Städten

Die diesjährigen Karnevalsfeiern in fünf deutschen Großstädten haben neue Rekorde beim mobilen Datenverbrauch aufgestellt. Im Netz der Deutschen Bahn wurden mehr als zwei Millionen Gigabyte übertragen – das entspricht etwa 1,3 Milliarden Selfies. Im Vergleich zu 2025 stieg das Datenvolumen damit um 30 Prozent, wobei Köln allein 884.000 Gigabyte verbrauchte.

An der Spitze der Städte lag Köln, gefolgt von Düsseldorf und Bonn. Der höchste Datenverkehr wurde am Karnevalsfreitag registriert, wobei Instagram die am häufigsten genutzte App war. Über die Hälfte des Datenaufkommens entfiel auf 5G-Verbindungen, was trotz großer Menschenmengen für stabile Dienste sorgte.

Die Feiern zogen Besucher aus ganz Nordrhein-Westfalen an – mehr als die Hälfte der Jecken in der Kölner Altstadt kam aus der näheren Umgebung. Fast ein Drittel des Datenverkehrs ging auf internationale Touristen zurück, vor allem aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien.

Die verschiedenen Veranstaltungsorte zogen unterschiedliche Altersgruppen an: Die Zülpicher Straße war besonders bei jüngeren Gästen beliebt, während der Heumarkt und der Alter Markt mehr Besucher zwischen 50 und 59 Jahren anzogen. Die Deutsche Bank nutzte anonymisierte Bewegungsdaten, um Besucherströme und demografische Merkmale zu analysieren – eine wertvolle Hilfe für die Planung künftiger Events.

Auch KI kam zum Einsatz: Der RAN Guardian Agent der Telekom überwachte das Netz in Echtzeit, erkannte mögliche Störungen und passte die Leistung automatisch an. So blieb die Netzqualität selbst in Spitzenzeiten stabil.

Der Karneval 2026 setzte damit neue Maßstäbe für den mobilen Datenbedarf. Dank der 5G-Infrastruktur, die den Großteil der Last trug, blieb das Netz trotz riesiger Menschenmengen zuverlässig. Veranstalter und Telekommunikationsanbieter werden die gewonnenen Erkenntnisse vermutlich nutzen, um sich auf künftige Großveranstaltungen vorzubereiten.