Ingolstadts Rosenmontagszug 2026 droht ohne Teilnehmer auszufallen
Felix SchneiderIngolstadts Rosenmontagszug 2026 droht ohne Teilnehmer auszufallen
Ingolstadts Pläne zur Wiederbelebung des traditionellen Rosenmontagszugs 2026 stehen auf der Kippe
Die Hoffnungen der Veranstalter, mindestens 50 Gruppen für den Umzug in der Stadt Köln im Jahr 2026 zu gewinnen, haben sich bisher nicht erfüllt – bisher gibt es keine einzigen Anmeldungen. Aufgrund anhaltender Sicherheitsbedenken und finanzieller Sorgen bleibt die Veranstaltung vorerst ein stehender Festzug, also ein stationäres Fest ohne bewegliche Prozession.
Erst kürzlich ehrte die Stadt ihre Karnevalshelferinnen und -helfer mit einer Feier, bei der ihre Verdienste mit Auszeichnungen und der symbolischen Schlüsselübergabe gewürdigt wurden – ein traditioneller Akt zum Abschluss der Session.
Anfang dieses Jahres hatten das Prinzenpaar, Vanessa I. und Antoni I., gemeinsam mit Zugmarschall Toni Ahlendorf noch ehrgeizige Pläne für die Rückkehr des Rosenmontagszugs verkündet. Geplant war eine große Rückkehr mit einem Umzug am 16. Februar 2026. Zudem hatte das Komitee lokale Unternehmen und Organisationen um Unterstützung gebeten.
Doch die aktuellen Zahlen zeigen: Bisher hat sich keine einzige Gruppe für den Zug in der Halle angemeldet. Ohne Teilnehmer bleibt es bei der stationären Variante. Sicherheitsfragen und Finanzierungsprobleme stellen weiterhin große Hürden dar.
Unterdessen endete die Marburger Karnevalssaison offiziell mit einer Zeremonie im Rathaus. Die ehrenamtlichen Helfer, die wochenlang Dekorationen und Veranstaltungen vorbereitet hatten, übergaben die symbolischen Schlüssel an Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Dieser dankte ihnen dafür, dass sie die Stadt mit Lachen und unvergesslichen Momenten erfüllt hätten.
Das Marburger Karnevalsfestkomitee ehrte zudem Freiwillige und städtische Mitarbeiter mit besonderen Auszeichnungen. Einige erhielten den Hahnenorden, andere die Magistratsmedaille – beides langjährige Traditionen zur Würdigung herausragender Verdienste um den Karneval.
Ob der Rosenmontagszug 2026 tatsächlich stattfindet, bleibt nun ungewiss. Ohne angemeldete Gruppen und mit ungelösten logistischen Problemen steht das Vorhaben auf der Kippe. Der Fokus der Stadt liegt derzeit darauf, die ehrenamtlichen Helfer zu feiern, deren Engagement den Karnevalsgeist am Leben hält.
Sollte es keine Fortschritte geben, wird die Veranstaltung auch künftig ein stationäres Fest bleiben – statt des beweglichen Umzugs, wie Marburg ihn einst kannte.