Illegales Straßenrennen in Lünen: 59-Jährige schwer verletzt und in geparkte Autos geschleudert
Moritz NeumannIllegales Straßenrennen in Lünen: 59-Jährige schwer verletzt und in geparkte Autos geschleudert
Schwerverletzte nach illegalem Straßenrennen in Lünen – 59-Jährige von Audi erfasst und in geparkte Autos geschleudert
Eine 59-jährige Frau aus Waltrop erlitt am 7. April 2026 bei einem illegalen Straßenrennen in Lünen schwere Verletzungen. Der Unfall ereignete sich auf der Königsheide-Straße, als ihr Renault von hinten von einem Audi gerammt wurde und ihr Fahrzeug gegen zwei geparkte Autos prallte. Der Audi-Fahrer flüchtete anschließend in einem bereitstehenden BMW und ließ die schwerverletzte Frau zurück.
Ausgelöst wurde der Vorfall durch ein Hochgeschwindigkeitsrennen zwischen dem Audi und einem weiteren Fahrzeug auf der Königsheide-Straße. Der Audi kollidierte mit dem Renault der Frau, woraufhin ihr Wagen gegen die beiden abgestellten Fahrzeuge geschleudert wurde. Rettungskräfte brachten die 59-Jährige mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Der Audi-Fahrer ließ sein Fahrzeug zurück und entkam in dem wartenden BMW in Richtung York-Straße. Augenzeugen berichteten, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls ein etwa fünf Jahre altes Kind im Audi befunden habe. Der Gesuchte wird als Person mit langen schwarzen Haaren beschrieben, die eine blaue Jacke und dunkle Jeans trug.
Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Sachschaden auf rund 100.000 Euro. Die Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfall oder zu den flüchtigen Fahrern geben können, sich zu melden.
Die Behörden betonten erneut ihre Entschlossenheit, gegen illegale Straßenrennen vorzugehen. Sie warnten, dass rücksichtsloses Fahren nicht nur die Teilnehmer, sondern auch unschuldige Passanten in Lebensgefahr bringe.
Die verletzte Frau befindet sich weiterhin im Krankenhaus. Die Polizei fahndet weiter nach dem Audi-Fahrer und möglichen weiteren Beteiligten. Personen mit relevanten Informationen werden aufgefordert, sich umgehend bei der Dortmunder Polizei zu melden.






