Hochtief startet erstes Yexio-Rechenzentrum für grüne Cloud- und IT-Lösungen
Noah MayerHochtief startet erstes Yexio-Rechenzentrum für grüne Cloud- und IT-Lösungen
Hochtief eröffnet erstes Yexio-Rechenzentrum – Meilenstein für nachhaltige Cloud-Dienste und grüne IT-Lösungen
Das erste Yexio-Rechenzentrum ist offiziell in Betrieb gegangen und markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer klimafreundlichen Cloud-Infrastruktur und nachhaltigen IT-Dienstleistungen. Die Anlage in Heiligenhaus ist darauf ausgelegt, den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren und gleichzeitig Unternehmen in der Region durch schnellere Datenverfügbarkeit zu unterstützen. Betrieben wird das Rechenzentrum vorrangig von Yorizon, einem Joint Venture der Hochtief-Gruppe und der Thomas-Krenn.AG.
Seit dem 11. September ist das neue Yexio-Rechenzentrum in Heiligenhaus aktiv. Durch den Einsatz von Wasserkühlung steigert es seine Energieeffizienz erheblich – die dabei anfallende Abwärme wird an ein benachbartes Schwimmbad weitergeleitet. Im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentren spart der Standort so rund 600 Tonnen CO₂ ein.
Das Projekt ist Teil einer umfassenden Strategie, die den Aufbau von 15 dezentralen Edge-Rechenzentren in ganz Deutschland vorsieht. Fünf Standorte sind bereits bestätigt oder befinden sich in der Umsetzung. Diese Anlagen sollen nicht nur die Datenübertragungszeiten verkürzen, sondern auch die digitale Souveränität lokaler Unternehmen, Softwareanbieter und öffentlicher Einrichtungen stärken.
Der globale Markt für Edge-Rechenzentren wächst rasant: Von einem Volumen von 13 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr wird ein Anstieg auf 48 Milliarden US-Dollar bis 2033 prognostiziert. Auch die Gesamtinvestitionen in Rechenzentren dürften bis 2030 jährlich um fast 20 Prozent steigen – getrieben von der Nachfrage nach effizienten und umweltfreundlichen IT-Infrastrukturen.
Das Yexio-Rechenzentrumsnetz wird Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen schnellere und klimaneutralere Cloud-Dienste bieten. Mit fünf Standorten bereits in Planung oder Umsetzung trifft das Vorhaben auf eine wachsende Nachfrage nach emissionsarmen IT-Lösungen. Die Pilotanlage in Heiligenhaus zeigt exemplarisch, wie sich Abwärme und Wasserkühlung nutzen lassen, um den Energieverbrauch zu senken und gleichzeitig die lokale Infrastruktur zu unterstützen.






