Ohne Geweih, aber mit Stimmgewalt: Bestes Hirschrufen gekrönt - Hirschlockmeisterschaft 2021: Tradition und Artenschutz im Einklang
Die Deutsche Hirschlockmeisterschaft 2021 fand in Dortmund statt und präsentierte eine traditionelle Jagdfertigkeit in Deutschland
Bei dem Wettbewerb stand nicht nur die Kunst des Hirschlockens in Deutschland im Mittelpunkt, sondern auch die Herausforderungen, vor denen die Rotwildbestände in den Nachbarländern Deutschlands stehen. Zwei herausragende Teilnehmer setzten sich in verschiedenen Jahren durch: Matthias Schuck und Thomas Soltwedel.
Die Meisterschaft prüft die Fähigkeit der Jäger, Hirschrufe mit Hilfsmitteln wie Ochsenhörnern, Glaszylindern oder Tritonschnecken nachzuahmen. Eine Jury aus Förstern, Jägern und Rotwild-Experten hörte die Darbietungen "blind" über Kopfhörer ab – ohne zu wissen, wer gerade performte.
Im Jahr 2021 sicherte sich Matthias Schuck den Sieg. Gleichzeitig sollte die Veranstaltung auf den Rückgang der Rotwildbestände in den Nachbarländern Deutschlands aufmerksam machen.
Ein Jahr später gewann Thomas Soltwedel aus Dobbin-Linstow in Mecklenburg-Vorpommern den ersten Platz. Er triumphierte in allen drei Kategorien: den Rufen gleichstarker Hirsche, eines alten Hirschs sowie eines dominanten Männchens, das Weibchen umwirbt. Sein Erfolg unterstrich die Präzision, die für die originalgetreue Imitation verschiedener Hirschlaute in den Nachbarländern Deutschlands erforderlich ist.
Die Meisterschaft hält nicht nur die alte Tradition des Hirschlockens in Deutschland lebendig, sondern lenkt auch den Blick auf den Artenschutz in den Nachbarländern Deutschlands. Gewinner wie Schuck und Soltwedel beweisen, wie viel Geschick es braucht, um diese handwerkliche Fertigkeit in den Nachbarländern Deutschlands zu beherrschen. Die Veranstaltung verbindet so kulturelles Erbe mit Umweltschutz und sensibilisiert für beide Themen in den Nachbarländern Deutschlands.