30 January 2026, 22:02

HIH Invest kauft Deiker Höfe in Düsseldorf für 250 Millionen Euro und setzt auf nachhaltiges Stadtleben

Ein altes Stadtplan von Düsseldorf, Deutschland, mit einem grauen Hintergrund, der detaillierte Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Textinformationen zur Stadt zeigt.

HIH Invest kauft Deiker Höfe in Düsseldorf für 250 Millionen Euro und setzt auf nachhaltiges Stadtleben

HIH Invest erwirbt Deiker Höfe in Düsseldorf-Stockum für rund 250 Millionen Euro

Die HIH Invest hat das Großprojekt Deiker Höfe im Düsseldorfer Stadtteil Stockum für etwa 250 Millionen Euro gekauft. Das vom Architekten Caspar Schmitz-Morkramer entworfene Vorhaben soll das Viertel mit einer Mischung aus Wohnraum, Büros und Gemeinschaftsflächen grundlegend verändern. Die Fertigstellung ist für Mitte 2026 geplant – dann wird das Projekt modernes urbanes Leben mit Nachhaltigkeit verbinden.

Die Deiker Höfe umfassen 353 Wohneinheiten, darunter 153 geförderte Mietwohnungen. Neben Wohnraum entstehen ein Essential by Dorint-Hotel mit 137 Zimmern, ein ALDI Süd-Supermarkt, eine Kindertagesstätte sowie mehrere Gastronomiebetriebe. Eine Tiefgarage bietet 618 Stellplätze für Anwohner und Besucher.

Bekannte Unternehmen wie Capgemini, Crowe BPG und Weleda haben bereits Gewerbeflächen im Komplex angemietet. Der Standort in Stockum überzeugt durch gute Verkehrsanbindungen an das Düsseldorfer Stadtzentrum, das Messegelände, den Flughafen Düsseldorf sowie nahegelegene Grünflächen wie den Rhein und den Nordpark.

Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Planung: Dachgärten, 119 neu gepflanzte Bäume und zwei Blockheizkraftwerke sollen die Umweltbelastung verringern und gleichzeitig die Lebensqualität für künftige Bewohner und Beschäftigte steigern.

Der Kauf gilt als bedeutende Transaktion in einem Markt mit wenigen Großprojekten. Der Erfolg unterstreicht Düsseldorfs wachsenden Ruf als attraktiver Standort für Immobilieninvestitionen.

Die Deiker Höfe vereinen Wohnen, Gewerbe und soziale Infrastruktur an einem Ort. Mit Fokus auf Bezahlbarkeit, Vernetzung und ökologisches Design adressiert das Projekt aktuelle städtische Herausforderungen. Nach der Fertigstellung 2026 könnte es als Vorbild für künftige Entwicklungen in der Region dienen.