Hauptzollamt Krefeld deckt bei EMPACT-Aktionstagen Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Moritz NeumannHauptzollamt Krefeld deckt bei EMPACT-Aktionstagen Lohnbetrug und illegale Beschäftigung auf
Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an EMPACT-Aktionstagen gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung
In der 39. Kalenderwoche nahm das Hauptzollamt Krefeld an den EMPACT-Aktionstagen teil, um gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung vorzugehen. Insgesamt 73 Beamte führten Kontrollen durch, wobei der Fokus auf rechtmäßigen Arbeitsbedingungen und fairer Bezahlung der Beschäftigten lag.
Während der Operation wurden 31 verschiedene Standorte überprüft. Die Beamten erfassten im Rahmen der Kontrollen 128 Personendatensätze. Dabei deckten sie zahlreiche Verstöße auf, insbesondere unterbliebene oder verspätete Meldungen von Arbeitsverhältnissen.
Acht Verdachtsfälle auf Lohnvorenthaltung und Veruntreuung wurden identifiziert. Vier davon betrafen gastronomische Betriebe in der Markthalle Mönchengladbach. Die Ergebnisse werden nun weiter ausgewertet; jeder Verdachtsfall wird an die zuständigen Behörden zur weiteren Bearbeitung übermittelt.
Die EMPACT-Aktionstage sind Teil der Europäischen Multidisziplinären Plattform gegen Kriminelle Bedrohungen (EMPACT). Mit diesen koordinierten Maßnahmen soll die schwere und organisierte Kriminalität in den teilnehmenden Ländern bekämpft werden. Für Medienanfragen steht Stefan Thoeren vom Hauptzollamt Krefeld zur Verfügung.
Die Aktion unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, faire Arbeitsbedingungen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten. Das Hauptzollamt Krefeld wird auch künftig im Rahmen seiner Zuständigkeit gegen Verdachtsfälle vorgehen. In den kommenden Wochen werden weitere Auswertungen der Ergebnisse erwartet.






