Hammer Landwirte kämpfen mit Extremwetter – Ernte zwischen Hoffnung und Rückschlag
Felix SchneiderHammer Landwirte kämpfen mit Extremwetter – Ernte zwischen Hoffnung und Rückschlag
Landwirte in Hamm durchleben ein weiteres schwieriges Jahr – Extremwetter prägt die Ernte
Die Bauern in Hamm stehen erneut vor großen Herausforderungen, da extremes Wetter die Erträge weiterhin entscheidend beeinflusst. Während einige Kulturen nach den Sommerniederschlägen gut gediehen, litten andere unter den Überschwemmungen des vergangenen Herbstes und anhaltenden Regenfällen. Trotz der Rückschläge zeigt sich die landwirtschaftliche Gemeinschaft der Region jedoch widerstandsfähig – ein Engagement, das beim traditionellen Erntedankfest besonders gewürdigt wird.
Die schweren Überschwemmungen im letzten Herbst erschwerten in Hamm die Aussaat von Wintergetreide erheblich. Viele Felder waren kaum nutzbar, was zu Verzögerungen bei der frühen Bestellung führte. Auch bei Weizen, Gerste und Roggen gab es durch die lang anhaltenden Regenfälle Verspätungen, doch die Erträge fielen letztlich zufriedenstellend aus. Allerdings entsprach nicht alles Weizen den Anforderungen für Backqualität, was zu Einbußen bei der Qualität führte.
Der Sommer brachte dann etwas Entlastung, da die Böden dringend benötigte Feuchtigkeit aufnahmen. Wiesen und Weiden, die in den vergangenen Jahren unter Dürre gelitten hatten, brachten in dieser Saison bessere Erträge. Aktuell sind die Landwirte mit der Ernte von Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben sowie Obst wie Äpfeln und Birnen beschäftigt.
Seit Jahrzehnten schwanken die Ernten in Hamm aufgrund extremer Wetterbedingungen stark. Berichte des Statistischen Landesamts NRW und lokaler Bauernverbände zeigen, dass bei Dürren oder Überschwemmungen Verluste von bis zu 40–50 Prozent bei Getreide und Gemüse auftreten können. Auch in diesem Jahr stellten die wechselhaften Bedingungen die Landwirte auf eine harte Probe und unterstreichen die Bedeutung der regionalen Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit – besonders in Zeiten globaler Krisen und Preisschwankungen.
Das Erntedankfest in Hamm hat für die Bauernfamilien eine besondere Bedeutung. Es ist mehr als nur eine Tradition: Es steht für ihre harte Arbeit in einem Jahr, in dem Wetterkapriolen, Preisdruck und internationale Ereignisse die Branche zusätzlich belasteten.
Die Ernte 2025 in Hamm: Zwischen Rückschlägen und kleinen Erfolgen Während die Regenfälle die Wiesen begünstigten und die Sommerkulturen profitieren ließen, zeigten die früheren Überschwemmungen und Qualitätsprobleme beim Weizen erneut die anhaltenden Folgen des Klimawandels. Mit dem laufenden Erntedankfest passen sich die Landwirte weiter an – und betonen damit ihre unverzichtbare Rolle bei der Sicherung der lokalen Nahrungsmittelversorgung.






