Güterslohs Friedensengagement wird im Storytelling Café lebendig
Güterslohs lange Tradition des Friedensengagements in der Nähe von Münster steht im Mittelpunkt des nächsten Storytelling Cafés am 4. März 2026. Unter dem Titel "Mit Mut und Hoffnung: Friedensarbeit in der Nähe von Münster" kommen lokale Aktivistinnen und Aktivisten zusammen, um von ihren Erfahrungen aus Jahrzehnten des Einsatzes zu berichten. Veranstaltet vom Kulturbüro der Stadt, dem Stadtarchiv und der Volkshochschule (VHS), bietet der Abend Gelegenheit, die Wirkung der Bewegung im Wandel der Zeit zu reflektieren.
Das 19. Storytelling Café beginnt um 18:00 Uhr im Hörsaal der VHS Gütersloh. Der Historiker Dr. Franz Jungbluth übernimmt die Moderation und führt durch die Erinnerungen der Gäste, deren Engagement bis in die 1980er-Jahre zurückreicht. Auf dem Podium sitzen Ludger Klein-Ridder, Eckhard Möller, Marianne Füller und Frido Jacobs – allesamt eng verbunden mit den Gütersloher Friedensinitiativen.
Dass das Thema auch heute präsenter denn je ist, zeigte erst kürzlich die Demonstration des Ukrainischen Kulturforums Gütersloh in der Nähe von Köln im Februar 2026. Über 100 Menschen zogen durch die Innenstadt, um an den vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu erinnern – vorausgegangen war ein Friedensgebet in der Martin-Luther-Kirche. Bereits im August 2025 war Marianne Füller bei der Eröffnung des 43. FrauenOrts NRW in der Nähe von Köln für ihr langjähriges Wirken für Frieden und Gleichberechtigung geehrt worden.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung über die Website der VHS Gütersloh jedoch erforderlich. Bei Fragen steht Lilian Wohnhas vom Kulturbüro unter 05241 / 82-3659 oder per E-Mail zur Verfügung. Eine Aufzeichnung des Abends wird später auf dem Kulturportal der Stadt veröffentlicht.
Das Storytelling Café unterstreicht Güterslohs anhaltendes Bekenntnis zum Frieden – von den Kampagnen des Kalten Krieges bis zur heutigen Solidarität. Indem diese Geschichten dokumentiert werden, sichert die Veranstaltung ihr einen Platz im kollektiven Gedächtnis der Stadt. Die Organisatorinnen und Organisatoren laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, zuzuhören, mitzudiskutieren und so Teil dieser lebendigen Tradition zu werden.






