Guido Schenk erhält Goldene Münze für jahrzehntelanges Engagement in Dormagen
Felix SchneiderGuido Schenk erhält Goldene Münze für jahrzehntelanges Engagement in Dormagen
Guido Schenk ist mit der Goldenen Münze der Stadt Dormagen für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Kommune ausgezeichnet worden. Bürgermeister Erik Lierenfeld überreichte die Ehrung am 25. März und würdigte damit Schenks langjährige Verdienste um die städtische Entwicklung, die Kultur und das bürgerschaftliche Engagement. Seine Arbeit hat das öffentliche Leben und die städtische Identität Dormagens nachhaltig geprägt.
Schenk begann seine Laufbahn in Dormagen als Pressesprecher der Stadt – ein Amt, das er elf Jahre lang ausübte. Später übernahm er die Leitung des Stadtmarketings und des Tourismus bei der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD), wo er 17 Jahre tätig war. Unter seiner Federführung entstanden prägende Projekte wie die Veranstaltung Wasserwelt 2002 oder die 2009 aufgestellten bemalten Holzkühe entlang der Kölner Straße, die zu lokalen Wahrzeichen wurden.
Über seine offiziellen Funktionen hinaus war Schenk Mitbegründer mehrerer Bürgerinitiativen, darunter die Initiative Dormagen, die IG TopWest, die IG Horrem und der Verein Piwipper Boötchen. Sieben Jahre lang leitete er zudem als Vorsitzender die City Offensive Dormagen (CiDo) und gestaltete maßgeblich die wirtschafts- und sozialpolitischen Strategien der Stadt mit. Sein Engagement erstreckte sich auch auf die Organisation großer Veranstaltungen, wie ein Rockfestival am Silbersee, das überregionale Aufmerksamkeit erregte.
Schenks Wirken beschränkte sich jedoch nicht auf Dormagen. Mehr als 25 Jahre lang fungierte er als Geschäftsführer des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Für seine dortige Arbeit wurde ihm die St. Petersburger Sologubowka-Medaille verliehen – eine Auszeichnung, die nur selten an Zivilpersonen vergeben wird.
Die Verleihung der Goldenen Münze unterstreicht Schenks vielseitigen und tiefgreifenden Einfluss auf Dormagen. Von städtischen Projekten über kulturelle Initiativen bis hin zu internationaler humanitärer Arbeit haben seine Bemühungen den Ruf der Stadt gestärkt und das Gemeinschaftsgefühl gefestigt. Die Ehrung spiegelt zudem sein anhaltendes Engagement für lokale Vereine und den öffentlichen Dienst wider.






