28 February 2026, 08:01

Großrazzia in NRW zerschlägt Drogenring nach 15 Monaten Ermittlungen

Ein Plakat mit einem hellblauen Hintergrund und einem weißen Rand, das Fotos von verschiedenen Personen unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Ethnien zeigt, die direkt in die Kamera blicken und von fetter, schwarzer Schrift begleitet werden, die "Verbrecher der mexikanischen Drogenhandelgewalt" lautet.

Großrazzia in NRW zerschlägt Drogenring nach 15 Monaten Ermittlungen

Großrazzia gegen Drogenhandel in Nordrhein-Westfalen: Festnahmen und Beschlagnahmungen nach monatelangen Ermittlungen

Bei einer großangelegten Aktion in Nordrhein-Westfalen wurde ein umfangreiches Drogenhändlernetzwerk zerschlagen. Nach langwierigen Ermittlungen führten Behörden in Münster und Essen am 19. Februar 2026 gleichzeitig Razzien in Ahaus und Gronau durch, die zu mehreren Festnahmen und erheblichen Drogenfunden führten.

An der Operation beteiligten sich über 170 Beamte, die in mehreren Objekten Durchsuchungsbefehle vollstreckten und Haftbefehle umsetzten.

Die Ermittlungen hatten bereits im November 2024 begonnen, als die Gemeinsame Drogenermittlungsgruppe (GER) in Münster Verdächtige in Ahaus und Gronau ins Visier nahm. Die Sonderermittlungseinheit, eine Kooperation der Zollfahndungsstelle Essen und der Polizei Münster, besteht seit 1992 und spezialisiert sich auf schwere und organisierte Drogenkriminalität.

Erste Spurensicherungen wiesen zunächst auf Lieferanten im Raum Nottuln hin, doch bald führte die Beweislage zurück nach Ahaus. Im Verlauf der Ermittlungen beschlagnahmten die Beamten mehrere Zehnkilogramm Cannabis und Kokain. Zudem deckten sie eine illegale Cannabis-Plantage in Gronau auf und schalteten sie aus.

Bis Februar 2026 hatten die Ermittler Haftbefehle gegen vier Hauptverdächtige – im Alter von 28, 38, 39 und 43 Jahren – aus Ahaus und Gronau erwirkt. Die Razzien konzentrierten sich auf zentrale Umschlagplätze des Drogenhandels, darunter ein Büro, ein Café und eine Werkstatt in Ahaus. Bei der Aktion sicherten die Beamten weitere Kilogramm Betäubungsmittel sowie belastendes Material, das die Verdächtigen mit dem Schmugglernetzwerk in Verbindung bringt.

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Die Aktion bildet den Höhepunkt einer 15-monatigen Ermittlung gegen den großangelegten Drogenvertrieb. Vier Beschuldigte müssen sich nun vor Gericht verantworten, und erhebliche Mengen Rauschgift wurden dem illegalen Markt entzogen. Die GER-Ermittlungsgruppe in Münster prüft den Fall weiterhin.