17 April 2026, 04:02

Großrazzia in Münster: Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Untreue in Millionenhöhe

Schwarz-weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte nicht einwerfen - Verstoßern drohen Strafverfolgung - Kein Abladen".

Großrazzia in Münster: Festnahmen wegen Lohnbetrugs und Untreue in Millionenhöhe

In Münster läuft derzeit eine Großrazzia, nachdem ein 33-jähriger Mann unter dem Verdacht auf Lohnbetrug und Untreue festgenommen wurde. Die Behörden durchsuchen sieben Objekte und setzen dabei fast 110 Zollbeamte sowie 40 Bundespolizisten ein. Gegen den Beschuldigten wurden nun Ermittlungsverfahren beim Landgericht Münster eingeleitet.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Bauunternehmen, das der 33-Jährige angeblich ohne ordnungsgemäße Anmeldung von Mitarbeitern geführt haben soll. Ihm wird vorgeworfen, Sozialversicherungsbeiträge und Arbeitgeberhaftpflichtversicherungen nicht abgeführt sowie Löhne einbehalten zu haben. Bereits 2022 war seine Wohnung durchsucht worden, wobei belastendes Material sichergestellt wurde.

In den frühen Morgenstunden wurden heute zwei Haftbefehle vollstreckt – einer am Wohnsitz des Verdächtigen in Münster, ein weiterer in Senden. Neben ihm wurden ein 61-jähriger Mann und eine 54-jährige Frau festgenommen, die der Beihilfe zum Betrug verdächtigt werden. Die Aktion umfasst Durchsuchungen in vier Privatwohnungen und drei Geschäftsräumen.

Um verstecktes Bargeld aufzuspüren, setzen die Zollbeamten drei Spürhunde ein. Das Ausmaß der Razzia unterstreicht die Schwere der Vorwürfe; unterstützt wird die Operation von der Staatsanwaltschaft und lokalen Behörden. Die Festgenommenen bleiben vorerst in Gewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Zoll- und Polizeiteams werten weiterhin die beschlagnahmten Beweismittel aus, darunter Finanzunterlagen und physische Vermögenswerte.

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Der Fall wird nun vor dem Landgericht Münster verhandelt, wo sich der Hauptverdächtige wegen Betrugs, Untreue und Lohnverstößen verantworten muss.

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