GLS Bank kündigt DKP-Konten – Partei sucht Rettung bei der Sparkasse Essen
Moritz NeumannGLS Bank kündigt DKP-Konten – Partei sucht Rettung bei der Sparkasse Essen
GLS Bank kündigt Konten der DKP
Teaser: Die Deutsche Kommunistische Partei darf ihre Konten bei der Bochumer GLS Bank nicht mehr führen. Als Begründung gibt die Bank den Verdacht der Solidarität mit Kuba an.
10. Dezember 2025, 09:20 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Banken-und-Versicherungen
Die GLS Bank hat sämtliche Konten der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) geschlossen. Die Entscheidung wurde Anfang dieses Monats bekannt gegeben, wobei die Bank 'rechtliche und regulatorische Gründe' als Begründung nannte, ohne diese näher zu spezifizieren. Der Schritt zwingt die Partei, ihre Finanzen noch vor Jahresende umzustellen.
Die Bank teilte der DKP mit, dass alle Konten bis Dezember gekündigt würden. Auch die Eröffnung neuer Konten für die Partei komme nicht infrage. Betroffen sind sowohl der Bundesvorstand als auch mehrere Landesverbände.
Die DKP steht nun unter Zeitdruck, ihre finanziellen Abläufe bis zum Jahresende umzuorganisieren. Da die GLS Bank keine weiteren Geschäfte mit der Partei tätigen wird, ist diese auf ein neu eingerichtetes Konto bei der Sparkasse Essen angewiesen. Die Situation hat zu Aufrufen an die Öffentlichkeit geführt, um die akute finanzielle Belastung abzufedern.