03 March 2026, 02:47

Gil Ofarim räumt falsche Antisemitismus-Vorwürfe ein – doch der Skandal bleibt

Ein Plakat mit einem Zitat aus Building a Better America, das besagt: "Wir müssen die sozialen Medien-Plattformen für das nationale Experiment zur Rechenschaft ziehen, das sie an unseren Kindern durchführen - zum Profit.", verziert mit Sternen.

Gil Ofarims wilde Jahre: Chronik einer Zeit voller Höhen und Tiefen - Gil Ofarim räumt falsche Antisemitismus-Vorwürfe ein – doch der Skandal bleibt

Gil Ofarim, der Sänger, sah sich jahrelang mit Kritik konfrontiert, nachdem er 2021 fälschlicherweise einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels des Antisemitismus beschuldigt hatte. Die Vorwürfe des Sängers entpuppten sich vor Gericht als haltlos, was zu einer öffentlichen Entschuldigung und einer finanziellen Einigung führte. Trotz des Skandals trat er 2026 bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! auf, wo er den Titel "Dschungelkönig" gewann.

Der Skandal begann im Oktober 2021, als Ofarim einem Angestellten des Leipziger Westin Hotels vorwarf, antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Die Anschuldigung führte zur vorläufigen Suspendierung des Mitarbeiters und zu Ermittlungen. Später erhob die Staatsanwaltschaft jedoch Anklage gegen Ofarim wegen falscher Verdächtigung und übler Nachrede, nachdem sich Widersprüche in seiner Schilderung gezeigt hatten.

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Im November 2023 gestand Ofarim vor Gericht, dass seine Behauptungen unwahr waren. Er entschuldigte sich bei dem Mitarbeiter und willigte ein, 10.000 Euro zu zahlen, um den Fall beizulegen und eine Verurteilung zu vermeiden. Eine Vertraulichkeitsvereinbarung verbot ihm, sich öffentlich zum Vorfall zu äußern – auch nicht während seines Auftritts bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! im Jahr 2026.

Trotz der juristischen Folgen erlebte Ofarim im Privatleben auch positive Entwicklungen: 2022 heiratete er seine langjährige Freundin Patricia bei einer privaten Zeremonie. Dennoch hinterließ der Antisemitismus-Skandal nachhaltige Schäden für seinen Ruf und seine Musikkarriere.

Während seines Dschungelaufenthalts behauptete Ofarim fälschlicherweise, er sei freigesprochen worden und das kursierende Video sei nicht das Original. Sein Anwalt, sein Bruder und sein Manager bestätigten später, dass er rechtlich zur Stille über den Fall verpflichtet war.

Der Fall endete mit Ofarims Schuldanerkenntnis und einer finanziellen Regelung. Sein Sieg bei Ich bin ein Star 2026 fiel zwar in eine Zeit anhaltender Kontroversen, doch bleibt er weiterhin daran gehindert, über den Vorfall zu sprechen. Die Auswirkungen des Skandals auf seine Karriere und sein öffentliches Ansehen sind noch immer nicht absehbar.