01 February 2026, 12:03

Geplatzter HSV-Wechsel: Borussia Dortmunds Talent Kabar bleibt ohne Perspektive

Ein Mann in einem Fußballtrikot kickt einen Ball auf einem grünen Feld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, mit einem Schild mit der Aufschrift "RB Leipzig"

Geplatzter HSV-Wechsel: Borussia Dortmunds Talent Kabar bleibt ohne Perspektive

Ein geplanter Wintertransfer des 19-jährigen Linksverteidigers Almugera Kabar zum Hamburger SV ist nach bedenklichen medizinischen Untersuchungen geplatzt. Der HSV zog sich aus dem Deal zurück, wodurch die Zukunft des Borussia-Dortmund-Talents ungewiss bleibt. Die scheinbar bereits so gut wie perfekte Verpflichtung scheiterte letztlich an Fitnessproblemen.

Kabar sollte eigentlich leihweise zum HSV wechseln, mit einer Option auf einen späteren Kauf. Berichten zufolge hatte Borussia Dortmund auf eine Rückkaufklausel im Vertrag bestanden. Der Spieler hatte sich sogar bereits mit HSV-Cheftrainer Merlin Polzin getroffen und war für die medizinische Untersuchung nach Hamburg gereist.

Doch der Transfer kam nicht zustande, nachdem die medizinische Abteilung des HSV Auffälligkeiten in Kabars körperlicher Verfassung feststellte. Später wurde öffentlich bekannt, dass der Spieler über eine suboptimale Ausdauer, muskuläre Dysbalancen sowie anhaltende Folgen vergangener Verletzungen verfügt. Der Verein kam zu dem Schluss, dass Kabar das Team nicht kurzfristig verstärken könne, und brach die Verhandlungen ab.

Eigentlich hätte Kabar in dieser Saison eine größere Rolle in Dortmunds Profimannschaft einnehmen sollen. Doch seit Mitte September stand er nicht mehr im Kader der ersten Mannschaft. Stattdessen lief er für die zweite Vertretung in der Regionalliga West auf, wo er in zehn Spielen vier Tore erzielte und eine Vorlage gab.

Ohne einen neuen Verein in Aussicht scheint Kabar vorerst in Dortmund zu bleiben. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, doch die gescheiterte Transferoffensive wirft Fragen über seine unmittelbare Zukunft auf.

Der geplatzte Wechsel bedeutet für Kabar, dass er den Verein im Winter nicht verlassen wird. Während der HSV seine Entscheidung auf die Fitnessbedenken stützte, behält Dortmund einen Spieler, dessen Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft zunehmend seltener werden. Sollte sich kein anderer Klub melden, wird er voraussichtlich bis Saisonende weiter mit den Bundesligaprofis trainieren.