20 November 2025, 16:01

Generation Z zwischen Bahnfrust und Autotrend: Was die neue ADAC-Studie enthüllt

Menschen überqueren eine Zebrastreifenfurt, während Autos in der linken oberen Ecke zu sehen sind.

Generation Z zwischen Bahnfrust und Autotrend: Was die neue ADAC-Studie enthüllt

Eine neue Studie der ADAC Stiftung zeigt, wie die Generation Z den Verkehr in Deutschland wahrnimmt. Zwar nutzen die meisten jungen Menschen wöchentlich den öffentlichen Nahverkehr, doch fast die Hälfte greift genauso häufig auf das Auto zurück. Die Ergebnisse verdeutlichen die Frustration über unzuverlässige Zugverbindungen – besonders auf den stark frequentierten Strecken in Nordrhein-Westfalen.

Laut der Untersuchung fahren 59 Prozent der Generation Z mindestens einmal pro Woche mit Bus oder Bahn. Dennoch nutzen 48 Prozent auch das Auto in gleicher Regelmäßigkeit. Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Kosten stehen für sie an oberster Stelle – Umweltschutz landet hingegen erst auf Platz 12 der Prioritätenliste.

Die Studie unterstreicht einen klaren Bedarf an besseren Verkehrsalternativen. Da 61 Prozent der jungen Menschen Wert auf flexible Mobilitätsoptionen legen, könnten Verbesserungen bei Pünktlichkeit und Bezahlbarkeit die Abhängigkeit vom Auto verringern. Ohne solche Reformen jedoch dürfte die Generation Z weiterhin eher auf private Fahrzeuge als auf öffentliche Verkehrsmittel setzen.