GEA setzt auf KI und Nachhaltigkeit: Neues Zentrum für Pharma und Rinderzucht
Noah MayerGEA setzt auf KI und Nachhaltigkeit: Neues Zentrum für Pharma und Rinderzucht
GEA Group erweitert seine Präsenz in Pharmazie und Nutztiertechnologie. Das Unternehmen hat in Elsdorf ein neues, klimaneutrales Technologiezentrum eröffnet, das sich auf Gefriertrocknungsanlagen spezialisiert. Gleichzeitig könnte das KI-gestützte System CattleEye die Rinderzucht revolutionieren, indem es Lahmheiten durch datenbasierte Selektion bekämpft.
Das neu eröffnete Zentrum in Elsdorf wird die Produktionskapazität von GEA für pharmazeutische Gefriertrocknungsgeräte deutlich erhöhen. Die Anlage ist für einen klimaneutralen Betrieb konzipiert und unterstützt damit die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens, während sie gleichzeitig die wachsende Nachfrage in diesem Sektor bedient.
Parallel dazu macht GEA mit dem CattleEye-System Fortschritte in der Nutztierhaltung. Die KI-gestützte Videotechnologie erfasst großflächig Daten, um Merkmale wie "Beweglichkeit" und "Klauengesundheit" bei Rindern zu bewerten. Züchter, die das System nutzen, streben an, Lahmheiten innerhalb von drei bis fünf Jahren zu reduzieren, indem sie diese Kriterien in ihre Zuchtprogramme integrieren.
Der datengetriebene Ansatz des Systems bildet die Grundlage für die Züchtung gesünderer Herden. Zwar variiert die Verbreitung der Technologie noch, doch prägt sie bereits Zuchtstrategien in mehreren nationalen Programmen.
GEAs jüngste Investitionen unterstreichen den doppelten Fokus des Unternehmens auf pharmazeutische Innovation und agrartechnologischen Fortschritt. Während das Zentrum in Elsdorf die Marktposition im Bereich der Gefriertrocknung stärkt, bietet CattleEye Werkzeuge für eine präzisere Zucht und bessere Rindergesundheit. Beide Entwicklungen spiegeln das Engagement des Unternehmens für Effizienz und Nachhaltigkeit wider.