Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Felix SchneiderFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit besonderem Fußballturnier
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Titel "Kick gegen Rassismus" trafen sich neun Mannschaften, um Vielfalt und Chancengleichheit zu fördern. Die Veranstalter betonten Respekt und Zusammenhalt unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus".
Das Turnier war Teil der bundesweiten Kampagne in Deutschland, die vom 16. bis 29. März über 3.700 Veranstaltungen umfasste. Schulen, Sportvereine, die Polizei und religiöse Gruppen beteiligten sich – die genauen Zahlen der von Städten organisierten Aktionen bleiben jedoch unklar. In Bergisch Gladbach richtete das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt", unterstützt von mehr als 30 lokalen Partnern, die Fußballspiele aus.
Bürgermeister Marcel Kreutz übernahm die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Anders als bei herkömmlichen Wettbewerben leiteten keine Schiedsrichter die 36 Spiele. Stattdessen setzten die Teams auf Fairplay und gegenseitigen Respekt. Am Ende ging der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. als Sieger hervor – doch es gab weder Pokale noch Medaillen. Jede Mannschaft erhielt als symbolische Auszeichnung ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus".
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden jährlich im März statt und nutzen Sport, Kultur und Bildung, um Diskriminierung entgegenzutreten. Das diesjährige Fußballturnier zeigte, wie gemeinschaftliches Engagement Inklusion fördern kann – ganz ohne offizielle Preise oder Funktionäre.
Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier bildete den Abschluss der zweiwöchigen Kampagne in ganz Deutschland. Die Veranstaltung in Bergisch Gladbach demonstrierte, wie lokale Partnerschaften Sport als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel nutzen können. Ohne Schiedsrichter und mit geteilten Bannern statt Trophäen stand vor allem eines im Mittelpunkt: Solidarität und die Würde des Menschen.






