02 April 2026, 14:02

Funke Mediengruppe startet neue Einheit für digitale Redaktionsentwicklung

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, auf dem steht "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Funke Mediengruppe startet neue Einheit für digitale Redaktionsentwicklung

Funke Mediengruppe gründet neue Redaktionsentwicklungs-Einheit zur Förderung von Innovation in regionalen Marken

Die Funke Mediengruppe hat eine neue Einheit für Redaktionsentwicklung ins Leben gerufen, um die digitale Transformation ihrer regionalen Titel voranzutreiben. Das Team wird sich auf digitales Wachstum konzentrieren und redaktionelle, produktbezogene sowie technologische Initiativen in Schlüsselregionen wie Nordrhein-Westfalen und Hamburg bündeln. Die Führung übernehmen Anne Krum und Cordula Schmitz, die beide über langjährige Erfahrung innerhalb des Unternehmensnetzwerks verfügen.

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Anne Krum leitet die Einheit als Chefredakteurin und behält gleichzeitig ihre Verantwortlichkeiten bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und der Westfälischen Post (WP). Cordula Schmitz, zuvor beim Hamburger Abendblatt tätig, übernimmt die Stellung ihrer Stellvertreterin. Das Team wird die Bereiche Publikumsentwicklung, Social-Media-Strategie, Newsletter und KI-Anwendungen zentral steuern und diese Felder in einer gemeinsamen Operation zusammenführen.

Ziel der neuen Struktur ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen, um journalistische Formate schneller testen und erfolgreiche Ansätze zügiger auf andere Regionen übertragen zu können. Erste Innovationen – etwa KI-gestützte Nachrichtenfeeds im Ruhrgebiet oder AR-Storytelling-Tools in Hamburg – haben bereits vielversprechende Ergebnisse geliefert. Diese Pilotprojekte, die zwischen 2024 und 2026 umgesetzt wurden, dienen nun als Vorbild für weitere Standorte.

Christoph Rüth, CEO Regionalmedien bei Funke, betonte die Bedeutung der Einheit für die Vertiefung der Nutzerbindung und den Ausbau digitaler Abonnements. Zudem wird das Team lokale Redaktionen gezielt unterstützen, um regionale Besonderheiten zu wahren. Mit rund 200 Medienmarken unter dem Dach der Funke Gruppe bis 2026 zielt die Initiative darauf ab, eine einheitliche Strategie mit lokaler Flexibilität zu verbinden.

Die Redaktionsentwicklungs-Einheit wird gemeinsame Standards setzen und die digitale Expansion der regionalen Titel vorantreiben. Durch die Straffung von Innovationsprozessen und die Stärkung lokaler Redaktionen will die Gruppe die Verbindung zu ihren Leser:innen festigen und neue Zielgruppen erschließen. Erste sichtbare Ergebnisse der Umstrukturierung werden in den kommenden Monaten erwartet.

Quelle