Freiwillige Feuerwehr Mechernich zieht Bilanz: 505 Einsätze und neue Sirenen für den Katastrophenschutz
Felix SchneiderFreiwillige Feuerwehr Mechernich zieht Bilanz: 505 Einsätze und neue Sirenen für den Katastrophenschutz
Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich: Bilanz und Neuerungen
Am 9. Mai 2025 führte die Freiwillige Feuerwehr Mechernich ihre jährliche Dienstbesprechung durch. Im Mittelpunkt standen die wichtigsten Erfolge des vergangenen Jahres, darunter die Fertigstellung eines flächendeckenden Sirenennetzes für den Katastrophenschutz. Zudem wurden personelle Veränderungen in der Führungsebene sowie operative Erfolge bekannt gegeben.
Im Jahr 2024 rückten die Einsatzkräfte zu 505 Einsätzen aus, darunter 66 Brände und 172 technische Hilfeleistungen. Hinzu kamen 85 Einsätze bei Gefahrgutunfällen, die das breite Aufgabenspektrum der Feuerwehr unterstrichen. Besonders herausfordernd waren zwei Großlagen: eine Trinkwasserkontamination sowie die Entdeckung einer nicht explodierten Fliegerbombe in Kommern. Beide Fälle erforderten eine enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden.
Aktuell zählt die Feuerwehr 812 Mitglieder in verschiedenen Bereichen. Fast die Hälfte der operativen Einheiten besteht aus Jugend- und Kinderfeuerwehren, was eine solide Nachwuchsförderung garantiert. Im Rahmen der Dienstbesprechung wurden zudem Führungsanhörungen durchgeführt. Feuerwehrchef Jens Schreiber und sein Stellvertreter Thomas Wolff wurden für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Markus Kurtensiefen übernahm das Amt des zweiten Stellvertreters und folgt damit auf Claus Möseler.
Neu eingerichtet wurde eine Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die künftig die interne und externe Kommunikation verbessern soll. Damit stärkt die Feuerwehr ihre Präsenz in der Öffentlichkeit und fördert den Austausch mit der Bevölkerung.
Die Jahresbilanz unterstreicht die Einsatzbereitschaft und Weiterentwicklung der Mechernicher Feuerwehr. Mit dem voll funktionsfähigen Sirenennetz und einer erneuerten Führungsebene ist der Katastrophenschutz für zukünftige Herausforderungen gut aufgestellt. Die gestärkten Jugendabteilungen und die neue Kommunikationsstrategie festigen zudem die Fähigkeit, die Bürgerinnen und Bürger wirksam zu schützen und zu unterstützen.






