Frau heiratet Straßburger Straßenbahn nach jahrelanger Liebe und Objektophilie-Diagnose
Charlotte SimonFrau heiratet Straßburger Straßenbahn nach jahrelanger Liebe und Objektophilie-Diagnose
Eine Frau in Frankreich hat nach Jahren emotionaler Verbundenheit eine Straßburger Straßenbahn geheiratet. Sandra Ram, bei der bereits in der Kindheit Objektophilie diagnostiziert wurde, gab sich 2024 mit der Straßenbahn Nr. 3013 das Jawort. Die Trauung fand mit Genehmigung des Depots statt, in dem das Fahrzeug untergestellt ist.
Rams Beziehung zur Straßenbahn begann Jahre zuvor. 2015 sagte ihr eine Medium, sie werde sich in einen leblosen Gegenstand verlieben. Als sie die Straßenbahn Nr. 3013 zum ersten Mal sah, spürte sie sofort eine tiefe Verbindung.
Ihre Gefühle vertieften sich mit der Zeit, auch wenn viele Menschen sie nur schwer nachvollziehen können. Ram betont, dass ihre Emotionen natürlich und aufrichtig seien. 2020 sah sie den Film Jumbo, der von einer Frau erzählt, die sich in ein Fahrgeschäft verliebt – eine Geschichte, die ihre eigenen Erfahrungen widerspiegelte.
Die Hochzeit folgte auf eine weitere ungewöhnliche Trauung Anfang des Jahres, als sich zwei verwitwete Senioren in einem US-Pflegeheim das Ja-Wort gaben. Für Ram jedoch markierte die Zeremonie den Höhepunkt einer langen persönlichen Reise.
Die Ehe zwischen Ram und der Straßenbahn Nr. 3013 wird nun offiziell vom Depot anerkannt. Sie beschreibt ihre Bindung weiterhin als innig und bedeutungsvoll. Das Ereignis lenkt die Aufmerksamkeit auf Objektophilie und ihren Platz in modernen Beziehungen.






