05 February 2026, 22:04

Frau greift Polizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof an – jetzt drohen Konsequenzen

Ein Plakat mit fetter, schwarzer Schrift "Jane Anger Her Protection for Women" in der Mitte auf einem weißen Hintergrund, umrahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Frau greift Polizisten am Gelsenkirchener Hauptbahnhof an – jetzt drohen Konsequenzen

Am 4. Februar kam es am Gelsenkirchener Hauptbahnhof zu einem Tumult, als eine 35-jährige Frau wiederholt laut schrie und damit die Aufmerksamkeit der Bundespolizei auf sich zog. Als die Beamten einschritten, eskalierte die Situation zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Polizist verletzt wurde. Die Frau, die in Kamerun geboren wurde, schrie ohne erkennbaren Grund im Bahnhof und weigerte sich, als die Beamten sie aufforderten, damit aufzuhören. Sie beschimpfte die Beamten und zeigte sich uneinsichtig, sodass die Polizisten versuchten, die Lage zu beruhigen. Als sie die Frau festhalten wollten, schlug sie einem Polizisten in den Bauch, wodurch dieser seinen Dienst vorzeitig beenden musste. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille, sodass die Frau nicht unter Alkoholeinfluss stand. Die Frau bestand darauf, sie habe das Recht, überall zu schreien, und kooperierte nicht. Schließlich erteilte die Polizei ihr ein Hausverbot für den Hauptbahnhof und ließ sie wieder frei. Die Behörden leiteten inzwischen Ermittlungen gegen sie ein. Die Frau drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen, da der Angriff den Bahnhofsbetrieb behinderte. Bisher gab es keine weiteren offiziellen Stellungnahmen zu dem Fall.