FKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen unzulässiger Schweigepflicht-Vereinbarung
Felix SchneiderFKA Twigs klagt erneut gegen Shia LaBeouf wegen unzulässiger Schweigepflicht-Vereinbarung
FKA Twigs hat eine neue Klage gegen ihren Ex-Partner Shia LaBeouf eingereicht. Die Sängerin wirft ihm vor, sie mit einer rechtswidrigen Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) daran gehindert zu haben, über sexuellen Missbrauch zu sprechen. Diese aktuelle Klage folgt auf einen zuvor 2025 nach jahrelangen Streitigkeiten geschlossenen Vergleich.
Twigs hatte LaBeouf bereits 2020 verklagt und ihm "unerbittlichen Missbrauch" während ihrer Beziehung vorgeworfen. Der Fall wurde schließlich 2025 außergerichtlich geregelt, doch ihr Anwalt, Matthew Rosengart, argumentiert nun, dass die Vereinbarung eine ungesetzliche NDA enthielt.
Die neue Klage behauptet, diese NDA verstoße gegen den STAND Act Kaliforniens, der Abkommen verbietet, die Opfer sexueller Übergriffe zum Schweigen bringen. Twigs behauptet, das Dokument hindere sie daran, über ihre eigenen Erfahrungen oder sogar das Thema sexuelle Gewalt im Allgemeinen zu sprechen.
Im Dezember 2025 hatte LaBeouf Twigs nach einem Interview mit dem Hollywood Reporter, in dem sie über ihre Beziehung sprach, eine Schiedsaufforderung zukommen lassen. Ein Jahr später reichte sie die aktuelle Klage ein – ohne finanzielle Entschädigung zu fordern. Stattdessen will sie "ein Unrecht wiedergutmachen" und anderen Überlebenden sexueller und häuslicher Gewalt Unterstützung bieten.
LaBeouf hatte 2023 öffentlich eingestanden, in der Vergangenheit gewalttätig gewesen zu sein, und sich bei den von ihm Verletzten entschuldigt, während er einige Vorwürfe bestritt. Twigs' Anwaltsteam besteht jedoch darauf, dass die NDA weiterhin als Mittel dient, ihre Stimme zu unterdrücken.
Die Klage zielt nicht auf Geld ab, sondern stellt die Rechtmäßigkeit der NDA infrage. Sollte sie erfolgreich sein, könnte sie einen Präzedenzfall für die Durchsetzung solcher Vereinbarungen in zukünftigen Fällen schaffen. Twigs hat erklärt, ihr Ziel sei es, anderen zu helfen, die ähnlichen Einschüchterungsversuchen ausgesetzt waren.






