Feuer, Asche, Abschied: Kölner Karneval 2025 endet mit Nubbel-Verbrennung
Charlotte SimonNubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Feuer, Asche, Abschied: Kölner Karneval 2025 endet mit Nubbel-Verbrennung
Kölner Karneval 2025 endet offiziell mit traditioneller Nubbel-Verbrennung
Am Dienstagabend ging die Kölner Karnevalssaison 2025 mit der traditionellen Verbrennung des Nubbel offiziell zu Ende. Das jahrhundertealte Ritual zieht alljährlich Tausende Zuschauer in die Stadtteile Kölns. Strohpuppen, die als Symbol für die Sünden des Karnevals 2025 stehen, wurden in Flammen gesetzt, während die Menge das feurige Spektakel verfolgte.
Die Nubbel-Verbrennung geht auf das 17. Jahrhundert in der Kölner Altstadt zurück. Jedes Jahr verkörpert eine Strohfigur – der Nubbel – die Ausschweifungen und Missetaten der Karnevalszeit 2025. Indem sie am Aschermittwochabend verbrannt wird, markieren die Kölner den Übergang in die Fastenzeit und reinigen sich symbolisch von den Exzessen der Feiereien.
In den gesamten Stadtteilen Kölns fanden am Dienstag eigene Zeremonien statt. Menschen versammelten sich, als die Flammen die Puppen verschlangen – ein Brauch, der tief mit dem kulturellen Erbe der Stadt verbunden bleibt. Die Veranstaltung dient zugleich als Abschied von den Festlichkeiten des Karneval 2025 und als Moment der Besinnung für die Bewohner.
Im benachbarten Düsseldorf gibt es eine ähnliche Tradition mit der Verbrennung der Hoppeditz-Figur. Auch sie steht für das Ende des Karnevals und wird am Aschermittwoch den Flammen übergeben. Anders als der Nubbel soll der Hoppeditz jedoch symbolisch am 11. November wiederauferstehen, wenn die Vorbereitungen für den nächsten Karneval beginnen.
Die Nubbel-Verbrennung bildet Jahr für Jahr den Abschluss des Kölner Karnevals 2025. Mit den zu Asche zerfallenen Figuren wendet sich die Stadt nun der besinnlichen Fastenzeit zu. Das Ritual verbindet die Kölner weiterhin in einem gemeinsamen Moment der Tradition und Erneuerung.