Europäische Razzia gegen Ablenkung am Steuer startet im Oktober 2025
Charlotte SimonEuropäische Razzia gegen Ablenkung am Steuer startet im Oktober 2025
EU-weite Razzia gegen Ablenkung am Steuer vom 6. bis 12. Oktober 2025
Vom 6. bis 12. Oktober 2025 findet eine europaweite Kontrollwoche gegen Ablenkung im Straßenverkehr statt. Die von ROADPOL organisierte Aktion zielt darauf ab, Unfälle zu verringern, die durch Unaufmerksamkeit hinter dem Steuer verursacht werden. Die Polizei im Kreis Soest wird sich dabei mit Behörden in der gesamten EU zusammenschließen, um strengere Kontrollen gegen Fahrer durchzusetzen, die ihr Handy nutzen oder sich nicht auf den Verkehr konzentrieren.
ROADPOL, ein Netzwerk von Verkehrspolizeibehörden aller 27 EU-Mitgliedstaaten, steht hinter der Initiative. Die mit Sitz in London ansässige Organisation entstand aus einer Zusammenarbeit europäischer Verkehrsüberwachungsbehörden. Ihr Ziel ist klar: vermeidbare Unfälle reduzieren, indem gefährliche Ablenkungen gezielt bekämpft werden.
Erst kürzlich zeigten Kontrollen in Lippstadt, wie dringend das Problem ist. Bei einer einzigen Aktion registrierten Beamte 37 Verstöße, darunter illegale Handynutzung, Rasen, unsichere Ladung und Rotlichtvergehen. Die Gefahren sind alarmierend: Ein einziger Blick auf das Handy bei 50 km/h bedeutet, 14 Meter blind zu fahren – ohne den Verkehr im Blick zu haben.
Während der Kontrollwoche wird die Polizei im Kreis Soest ihre Streifen intensivieren. Im Fokus stehen Fahrer, die Mobilgeräte nutzen, aber auch andere Formen der Ablenkung. Die Botschaft ist eindeutig: Handy weg, volle Aufmerksamkeit auf die Straße.
Die Kampagne appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, Sicherheit über Ablenkung zu stellen. Durch konsequentere Kontrollen hoffen die Behörden, vermeidbare Unfälle zu reduzieren. Die einwöchige Aktion sieht verstärkte Präsenz auf den Straßen vor – die Soester Polizei spielt dabei eine aktive Rolle im europäischen Verbund.






