Eurobahn sucht Käufer aufgrund von Personalengpässen, NWL will die Zukunft bis 2032 sichern
Admin UserEurobahn sucht Käufer aufgrund von Personalengpässen, NWL will die Zukunft bis 2032 sichern
Eurobahn kämpft mit Personalmangel – NWL sucht Investor für Zukunftssicherung der aktuellen nachrichten Der Regionalzugbetreiber Eurobahn steht vor aktuellen Herausforderungen aufgrund von Personalengpässen, die zu Einschränkungen auf stark frequentierten Strecken wie der RB89 zwischen Paderborn und Münster geführt haben. Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der für die Steuerung der Eurobahn-Dienste zuständig ist, bemüht sich aktiv um die Suche nach einem Käufer, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Im April 2024 musste Eurobahn wegen des Personalmangels die Taktung auf einigen Linien auf nur noch einen Zug pro Stunde reduzieren. Durch gezielte Einstellungs- und Schulungsmaßnahmen gelang es dem Unternehmen jedoch, die Ausfälle auf lediglich 4–5 Prozent der geplanten Zugkilometer zu senken. Bis Dezember 2025 soll der volle Fahrplan wiederhergestellt sein. Der NWL, der die Dienstleistungen der Eurobahn überwacht und den öffentlichen Nahverkehr in den 19 Kreisen und kreisfreien Städten der Region Westfalen-Lippe koordiniert, steuert die Suche nach einem potenziellen Investor. Zu den wichtigsten von Eurobahn betriebenen Verbindungen zählen die Linien RE13, RE3 und RB67. Nils Werner, Leiter der NWL-Abteilung Markt & Kunden, betont, wie entscheidend ein zuverlässiger Betrieb für die Gewinnung von Investoren ist. Der Verband strebt an, bis zum Jahreswechsel 2027/2028 einen Käufer zu finden – spätestens jedoch bis 2032, da dann die aktuellen politischen Vereinbarungen und Streckenverträge auslaufen. Trotz der jüngsten Rückschläge arbeitet Eurobahn daran, den vollen Betrieb wiederaufzunehmen und mögliche Investoren zu gewinnen. Der NWL, zu dessen Mitgliedern unter anderem die Mobilität Ruhr-Lippe und die Mobilität Münsterland zählen, hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2032 einen Käufer für Eurobahn zu finden, um die langfristige Aufrechterhaltung der wichtigen Regionalverbindungen zu gewährleisten.