Essener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Termine stehen zur Debatte
Felix SchneiderEssener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Termine stehen zur Debatte
Sonntagsöffnungen bleiben 2026 bestehen – Essener Stadtrat prüft neue Vorschläge
Der Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat eine Liste mit Terminen für verlängerte Öffnungszeiten in der ersten Jahreshälfte vorgelegt. Eine endgültige Entscheidung wird für die Februarsitzung des Rates erwartet.
Die Empfehlungen des Ausschusses orientieren sich an den Vorgaben des Ladenschlussgesetzes NRW, das zuletzt im März 2018 novelliert wurde. Demnach dürfen einzelne Einzelhandelsbereiche an bis zu acht Sonntagen pro Jahr öffnen, während die gesamte Stadt maximal 16 Sonntagsöffnungen jährlich ausweisen darf.
Vorgeschlagene Termine für 2026 sind: - 1. März in der Innenstadt und in Werden, - 1. April in Rüttenscheid, Altenessen, Kettwig und Steele, - 1. Mai erneut in der Innenstadt, Kettwig und Steele. Weitere Öffnungstage sind für den 1. Juni in Rüttenscheid und Werden sowie für den 1. Juli in Borbeck geplant.
Verantwortliche für die finale Entscheidung wurden nicht namentlich genannt; diese fällt in der Ratssitzung am 30. März 2026.
Falls der Plan gebilligt wird, dürfen Geschäfte in den ausgewiesenen Stadtteilen an den genannten Sonntagen öffnen. Das Vorhaben hält sich an die landesweiten Regelungen und bewahrt gleichzeitig die Möglichkeit für verlängerte Verkaufszeiten. Die abschließende Beschlussfassung des Rates wird zeigen, ob die Termine wie vorgeschlagen umgesetzt werden.