Essen zeigt Zivilcourage: Netzwerktreffen gegen Rassismus an Schulen
Felix SchneiderEssen zeigt Zivilcourage: Netzwerktreffen gegen Rassismus an Schulen
Am 12. November 2025 trafen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Mitarbeiter der Essener "Courage-Schulen" zum dritten lokalen Netzwerktreffen des Bündnisses "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Die vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) Essen organisierte und vom Journalisten Rusen Tayfur moderierte Veranstaltung diente der Förderung von Vielfalt und dem gemeinsamen Einsatz gegen Diskriminierung.
Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung von Zusammenhalt und Zivilcourage im Kampf gegen Rassismus und Ausgrenzung. Im Laufe des Tages boten fünf praxisnahe Workshops vertiefende Einblicke in zentrale Themen: etwa die Erkennung und Entgegnung von Rassismus, die Frage nach Neutralität, die Auseinandersetzung mit rechtsextremer Musik, Strategien gegen Cybermobbing sowie die Nutzung von Rap als Medium der Reflexion und des Ausdrucks.
Der Schauspieler, Comedian und Autor Fatih Cevikkollu begeisterte das Publikum mit seinem Auftritt und unterstrich dabei die Werte des Bündnisses. Galina Borchers, Leiterin des KI, zog eine durchweg positive Bilanz und kündigte weitere Netzwerktreffen an, um die Dynamik der Initiative aufrechtzuerhalten.
Das dritte lokale Netzwerktreffen des Bündnisses "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" in Essen brachte Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schülerinnen und Schüler zusammen, um voneinander zu lernen, sich auszutauschen und sich für eine inklusivere Umgebung einzusetzen. Mit der Unterstützung lokaler Behörden und anregenden Workshops stärkte die Veranstaltung das Gemeinschaftsgefühl und den Willen, den Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung konsequent fortzuführen.