Essen und Mülheim melden sinkende Kriminalität – doch Einbrüche steigen weiter
Felix SchneiderEssen und Mülheim melden sinkende Kriminalität – doch Einbrüche steigen weiter
Kriminalitätsrate in Essen und Mülheim an der Ruhr 2025 leicht rückläufig
Die Kriminalitätszahlen in Essen und Mülheim an der Ruhr sind 2025 leicht gesunken. Der Rückgang folgt auf eine Reihe gezielter Maßnahmen der lokalen Behörden und der Polizei. Oberbürgermeister Thomas Kufen führte die Verbesserung auf verstärkte Präventions- und Kontrollbemühungen zurück.
Mehrere wichtige Deliktbereiche verzeichneten im vergangenen Jahr Rückgänge. Gewalttaten gingen um 9,4 Prozent zurück und setzten damit den Abwärtstrend seit 2023 fort. Auch diebstahlsbezogene Straftaten – darunter Ladendiebstahl und Drogendelikte – nahmen ab.
Fahrraddiebstähle gingen um über 50 Prozent zurück, nachdem 2023 eine spezielle Ermittlungsgruppe eingerichtet worden war. Straßenkriminalität und Raubdelikte folgten einem ähnlichen Muster mit weniger gemeldeten Vorfällen. Gleichzeitig sank die Zahl junger Tatverdächtiger, was darauf hindeutet, dass Präventionsprogramme Wirkung zeigen.
Wohnungseinbrüche nahmen jedoch zu. Dennoch scheiterten fast die Hälfte aller Einbruchsversuche dank besserer Sicherheitssysteme und proaktiver Polizeiarbeit. Die allgemeine Aufklärungsquote stieg – 2025 wurden mehr Fälle gelöst als in den Vorjahren.
Kufen betonte die Bedeutung der erhöhten Polizeipräsenz und gemeinsamer Initiativen mit Partnern aus der Zivilgesellschaft. Er dankte den Beamten und unterstützenden Organisationen für ihr Engagement, das die Städte sicherer gemacht habe.
Die aktuellen Zahlen zeigen ein gemischtes, aber weitgehend positives Bild für die öffentliche Sicherheit in der Region. Während Einbrüche weiterhin ein Problem darstellen, sind die meisten anderen Deliktarten rückläufig. Die Behörden werden die Entwicklungen weiter beobachten und ihre Strategien anpassen, um die Fortschritte zu sichern.






