Essen erreicht Sicherheitsziele für Schulwege bis Ende 2025 erfolgreich
Charlotte SimonEssen erreicht Sicherheitsziele für Schulwege bis Ende 2025 erfolgreich
Die Stadtverwaltung Essen hat 2025 im Rahmen ihrer laufenden Sicherheitsbemühungen die Verkehrsüberwachung im Umfeld von Schulen ausgeweitet. Die Maßnahmen bildeten einen zentralen Bestandteil des Aktionsplans "Essen: Eine Großstadt für Kinder" und zielten darauf ab, junge Fußgängerinnen und Fußgänger besser zu schützen. Wie die Behörden mitteilten, wurden bis Jahresende alle Sicherheitsziele für Schulwege erfolgreich erreicht.
Im Verlauf des Jahres 2025 führte die kommunale Verkehrsüberwachung 3.595 Geschwindigkeitskontrollen in Schulzonen durch. Dabei wurden über 2,8 Millionen Fahrzeuge überprüft, was zu 76.053 registrierten Tempoversößen führte. Trotz der hohen Kontrolldichte blieb die Gesamtzahl der Verstöße im Vergleich zu den Vorjahren niedrig.
Zudem leitete die Stadt 1.267 Maßnahmen gegen falsch parkende Fahrzeuge in Schulnähe ein. Solche Hindernisse können die Sicht von Kindern einschränken und das Unfallrisiko erhöhen. Sowohl Rasen als auch falsches Parken wurden als Hauptgefahren identifiziert, da Kinder Verkehrssituationen oft weniger gut einschätzen können als Erwachsene.
Am 11. März 2026 würdigte der Ausschuss für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung offiziell den Erfolg des Programms. Im Bericht wurde hervorgehoben, dass Essen durch eine Kombination aus konsequenter Überwachung und Aufklärungsarbeit für Autofahrer eine langfristige Verhaltensänderung erreicht habe.
Die Initiativen von 2025 unterstrichen das Engagement der Stadt für die Verkehrssicherheit von Kindern durch gezielte Kontrollen. Die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße blieb gering, und Sichtbehinderungen durch Falschparker nahmen ab. Die Bemühungen werden im Rahmen der übergeordneten Strategie "Essen: Eine Großstadt für Kinder" fortgeführt.