Erstmals eine Frau führt das THW in Nordrhein-Westfalen an
Clarissa Engels hat Geschichte geschrieben: Als erste Frau wurde sie zur Landesbeauftragten des Technischen Hilfswerks (THW) in Nordrhein-Westfalen gewählt. Ihre Ernennung markiert einen bedeutenden Schritt für mehr Vielfalt innerhalb der Organisation. Das THW begrüßte die Entscheidung und hob ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit sowie ihre Führungserfahrung hervor.
Engels, die aus Dortmund stammt, war zuvor stellvertretende Landesbeauftragte des THW. Sie bringt jahrelange praktische Erfahrung in der Notfallbewältigung und der Koordination von Ehrenamtlichen mit. Ihre Wahl folgt auf gezielte Bemühungen der Behörde, den Frauenanteil in Führungspositionen und Einsatzteams zu erhöhen.
Das Team der Landesbeauftragten, zu dem nun auch der neu gewählte Jens Bergemann und der wiedergewählte Stellvertreter Oliver Schieferstein gehören, vertritt die Interessen der THW-Ehrenamtlichen in Landes- und Bundesgremien. Zu ihren Aufgaben zählt die Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten sowie die Vertretung der Belange der Freiwilligen. Nicolas Hefner, Landesbeauftragter von Nordrhein-Westfalen, lobte Engels für ihr Engagement, ihre Fachkompetenz und ihre kooperative Arbeitsweise.
Das THW fördert seit Jahren aktiv die Chancengleichheit. Maßnahmen zur Unterstützung von Frauen in Führungs- und Einsatzrollen wurden ausgeweitet. Engels' Wahl unterstreicht das Bekenntnis der Organisation zu Inklusion und Geschlechtergerechtigkeit im Ehrenamt.
Ihre neue Position setzt als erste weibliche Landesbeauftragte in der Geschichte des THW ein Zeichen. Die Behörde bekräftigte ihren Fokus auf Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe. Das gesamte Sprecherteam bereitet sich nun darauf vor, in der kommenden Amtszeit die Ehrenamtlichen in ganz Nordrhein-Westfalen zu vertreten.






