21 January 2026, 22:06

Elisabeth-Hartmann-Stiftung fördert Tierschutz und Jugendhilfe im Münsterland

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich um ein Gebäude mit Fenstern, einem Laternenmast und einem Himmel im Hintergrund, mit Text am unteren Rand, der 'Erste Stufe der Grausamkeit' lautet.

Elisabeth-Hartmann-Stiftung fördert Tierschutz und Jugendhilfe im Münsterland

Im Münsterland ist nach dem Tod von Elisabeth Hartmann im Dezember 2023 eine neue gemeinnützige Stiftung gegründet worden. Ihr gesamter Nachlass fließt in die Elisabeth-Hartmann-Stiftung, die sich für Tierschutz, Jugendhilfe und soziale Zwecke einsetzen wird.

Die Stiftung wurde 2023 offiziell vom Regierungspräsidenten Andreas Bothe anerkannt. Ulrich Sprakel und Michael Kaiser nahmen die Urkunde stellvertretend entgegen. Sie steht nun unter der Aufsicht der Bezirksregierung Münster/Grenz.

Die Elisabeth-Hartmann-Stiftung fördert mehrere Tierheime, darunter Rote Erde in Münster, das Tierheim Lengerich und das Tierheim Hage. Zudem unterstützt sie den NaturZoo Rheine sowie den Bundesverband gegen Misshandlung von Tieren. Über den Tierschutz hinaus engagiert sich die Stiftung für die Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz und die Bischof-Hermann-Stiftung in Münster. Mit der neu eingetragenen Organisation gibt es im Regierungsbezirk Münster nun 755 Stiftungen – allein im Kreis Steinfurt ist es die 79. ihrer Art.

Die Arbeit der Stiftung wird künftig von der Bezirksregierung Münster/Grenz verwaltet. Ihre Mittel kommen direkt dem Tierschutz, der Jugendfürsorge und sozialen Einrichtungen in der Region zugute. Durch die zweckgebundene Verwendung des Nachlasses ist eine langfristige Förderung der ausgewählten Projekte gesichert.