13 March 2026, 02:02

Düsseldorfer Fotoausstellung gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs vor zwei Jahren

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße und hält ein 'Menschliche Rechte'-Schild hoch, wobei einige Masken tragen und Schilder halten, unter einem klaren blauen Himmel mit Bäumen und Laternen im Hintergrund.

Düsseldorfer Fotoausstellung gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs vor zwei Jahren

Fotausstellung in Düsseldorf erinnert an den zweiten Jahrestag eines tödlichen Angriffs in Südisrael

Eine Fotoausstellung in Düsseldorf markiert den zweiten Jahrestag des verheerenden Angriffs auf Südisrael, bei dem Hunderte Menschen ums Leben kamen. Die Veranstaltung ehrt die Opfer und hält die Öffentlichkeit wachsam für das Schicksal der Geiseln, die noch immer in Gefangenschaft gehalten werden. Die Organisatorinnen Eva Lindner und Rivkah Young führen seit Anfang 2024 wöchentliche Mahnwachen durch, um deren Freilassung zu fordern.

Am 7. Oktober 2023 überfielen die Hamas und verbündete Gruppen den Süden Israels und töteten dabei mehr als 1.100 Menschen. Einige Berichte gehen von fast 1.200 Toten aus, während 251 Personen als Geiseln verschleppt wurden. Der Angriff hinterließ tiefe Wunden und löste anhaltende Forderungen nach Gerechtigkeit und der sicheren Rückkehr der Entführten aus.

Seit Februar 2024 organisieren Lindner und Young in Düsseldorf regelmäßig Schweigemärsche. Teilnehmer:innen tragen Plakate mit den Gesichtern der Geiseln, die so in der ganzen Stadt sichtbar werden. Die Kundgebungen ziehen zahlreiche Menschen an; Fotos und Videos werden unter dem Hashtag #BringtSieJetztNachHause online geteilt.

Lindner, selbst Fotografin, hat die Märsche dokumentiert – Momente der Solidarität und des Schmerzes festgehalten. Ihre Aufnahmen sind nun Teil einer Ausstellung, die bewusst zum Jahrestag des Angriffs gezeigt wird. Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller würdigte die Initiativen als kraftvolles Zeichen gegen Grausamkeit und als "Beweis für Menschlichkeit angesichts von Barbarerei".

Die Ausstellung mahnt an die verlorenen Leben und die noch Vermissten. Die wöchentlichen Mahnwachen gehen weiter und sorgen dafür, dass die Geiseln nicht in Vergessenheit geraten. Organisator:innen und Teilnehmende hoffen, dass ihr Engagement die Verantwortlichen unter Druck setzt, die Freilassung der Gefangenen zu erwirken.

Quelle