Dürener Generationendialog zeigt: Gleichberechtigung bleibt Herausforderung
Charlotte SimonDürener Generationendialog zeigt: Gleichberechtigung bleibt Herausforderung
Veranstaltung zu Gleichberechtigung in Düren: Generationen im Dialog
Am 27. März 2026 fand in Düren im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Frauentag eine besondere Veranstaltung zur Geschlechtergleichstellung statt. Organisiert vom Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege der Stadt sowie der Gleichstellungsstelle, brachte die Zusammenkunft verschiedene Altersgruppen zusammen, um über Fortschritte und anhaltende Herausforderungen zu diskutieren.
Die Veranstaltung "Generationen im Dialog" begann mit einem historischen Rückblick von Daniel Schulte, Leiter des Dürener Stadt- und Kreisarchivs. Er zeichnete die Entwicklung der Bemühungen um Gleichberechtigung in der Region über die Jahre nach.
Rund 20 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Pädagogik am St.-Angela-Gymnasium beteiligten sich an der Diskussion. Begleitet wurden sie von Mitgliedern des Seniorenbeirats und des Frauenforums. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie sich die Ansichten zu Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit über die Generationen hinweg verändert haben.
Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, betonte, dass auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung noch erhebliche Hindernisse bestünden. Auch Christopher Lühr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, nahm an dem Austausch teil. Die Veranstaltung unterstrich den Wert des generationenübergreifenden Dialogs für eine gerechtere Gesellschaft.
Das Treffen in Düren bot eine Plattform für den offenen Austausch zwischen jüngeren und älteren Teilnehmenden. Es wurde deutlich, dass gemeinsame Gespräche helfen können, anhaltende Probleme in der Gleichstellungspolitik anzugehen. Die Veranstaltung endete mit einem Appell zur weiteren Zusammenarbeit über alle Altersgruppen hinweg.






