Drohnen-Alarm in Deutschland: Militär soll gegen Spionage aus der Luft vorgehen
Moritz NeumannDrohnen-Alarm in Deutschland: Militär soll gegen Spionage aus der Luft vorgehen
Eine Reihe bedeutender Entwicklungen hat diese Woche die Bereiche Politik, Infrastruktur und Sport geprägt. In Deutschland sorgen unerlaubte Drohnenflüge und militärische Bedrohungen aus dem All für wachsende Besorgnis – und rufen nach schärferen Sicherheitsvorschriften. Gleichzeitig erhielt ein lang ersehnter Autobahnausbau endlich grünes Licht, und eine lokale Anti-Gewalt-Initiative eines Fußballvereins wurde bundesweit gewürdigt.
Die Bundesregierung schlägt Alarm angesichts einer Zunahme unerlaubter Drohnenaktivitäten, hinter denen mutmaßlich staatlich gelenkte Operationen – insbesondere aus Russland – stecken. Wiederholt haben die Drohnen den Flugverkehr gestört und zeitweise zu Schließungen von Flughäfen gezwungen. Als Reaktion prüfen die Behörden nun, dem Militär erweiterte Befugnisse zu erteilen, um Drohnen abschießen zu können, die als Gefahr für die nationale Sicherheit eingestuft werden.
Die geplanten Gegenmaßnahmen gegen Drohnen spiegeln eine größere Sorge vor ausländischer Spionage und Sabotage wider. Sollten die Pläne genehmigt werden, könnte ein militärisches Eingreifen künftig zur Standardreaktion auf Bedrohungen aus der Luft werden. Unterdessen feiert Curaçao mit seinem WM-Debüt einen historischen Erfolg für die Karibikinsel, während der Ausbau der A1 die regionale Mobilität nach jahrelangen Verzögerungen neu gestalten soll.