07 March 2026, 16:01

Dortmunds clevere Transferstrategie: Junge Talente statt teurer Stars

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball vor ihnen, einem Torpfosten rechts und einem Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und dem Himmel, mit Text in der unteren linken Ecke.

Dortmunds clevere Transferstrategie: Junge Talente statt teurer Stars

Borussia Dortmund legt Transferstrategie für die kommende Saison fest

Borussia Dortmund hat seine Transferpläne für die anstehende Spielzeit vorgestellt. Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte, dass der Verein auf kluge Investitionen statt auf teure Starverpflichtungen setzen werde. Angesichts finanzieller Grenzen seien Großtransfers wie für Spieler wie Harry Kane schlicht nicht realisierbar.

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Stattdessen will Dortmund junge Talente mit sportlichem und wirtschaftlichem Potenzial verpflichten. Die Strategie kombiniert gezielte Neuzugänge mit der Förderung eigener Nachwuchsspieler und baut dabei auf die jüngsten Erfolge in der Spielerentwicklung auf.

Im vergangenen Sommer gab der BVB rund 100 Millionen Euro für neue Spieler aus – mit durchwachsenen Ergebnissen. Diesmal strebt der Klub einen bedachteren Ansatz an. Die beiden vielversprechenden südamerikanischen Talente Justin Lerma und Kaua Prates, die im letzten Jahr verpflichtet wurden, stehen exemplarisch für die Art von Transfers, die Dortmund auch künftig anstrebt.

Gleichzeitig setzt der Verein weiterhin auf die eigene Jugendakademie. Aktuelle Debütanten wie Luca Reggiani und Samuele Inacio haben bereits den Sprung in die erste Mannschaft geschafft. In den letzten fünf Jahren haben sich Eigengewächse wie Youssoufa Moukoko, Jamie Gittens, Felix Nmecha und Ramy Bensebaini als Stammkräfte in der Bundesliga und Champions League etabliert. Die meisten von ihnen besetzen offensive oder mittelfeldnahe Positionen, einige haben sich auch in der Abwehr durchgesetzt.

Um diesen Nachschub weiter zu stärken, hat Dortmund mit Thomas Broich einen externen Experten verpflichtet. Seine Aufgabe wird es sein, die Jugendförderung zu optimieren und den Übergang in den Profibereich zu erleichtern.

Sportlich plant der BVB, seine offensiven Optionen zu verstärken. Die Verpflichtung eines neuen Flügelspielers hat in diesem Sommer Priorität und soll eine zentrale Lücke im Kader schließen.

Dortmunds Strategie verzichtet bewusst auf riskante Hochpreis-Transfers zugunsten eines nachhaltigen Wachstums. Durch die Kombination aus Talentförderung und gezielten Neuverpflichtungen will der Klub ein konkurrenzfähiges Team aufbauen – ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. Die kommende Saison wird zeigen, ob dieser ausgewogene Ansatz auch auf dem Platz Früchte trägt.

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