Dortmunds Abwehrkrise verschärft sich – Schlotterbeck als Retter in Sicht
Charlotte SimonDortmunds Abwehrkrise verschärft sich – Schlotterbeck als Retter in Sicht
Borussia Dortmunds Abwehrkrise spitzt sich nach schwachem Saisonstart zu
Die defensiven Probleme von Borussia Dortmund haben sich nach einem enttäuschenden Beginn der neuen Spielzeit weiter verschärft. Verletzungen wichtiger Leistungsträger und eine deutliche Niederlage in der Champions League setzen den Kader zusätzlich unter Druck. Nun gibt es eine seltene positive Nachricht: Nico Schlotterbeck könnte früher als erwartet zurückkehren.
Die Abwehrsorgen begannen mit den langfristigen Ausfällen von Niklas Süle und Emre Can. Julian Ryerson sprang seitdem als Notlösung in der Dreierkette ein. Gleichzeitig fehlte der Leihspieler von Chelsea, Áron Anselmino, in den letzten beiden Spielen aufgrund einer Muskelverletzung.
Dortmunds Schwächen wurden besonders im ersten Champions-League-Spiel gegen Juventus offenbart, als die Mannschaft vier Gegentreffer kassierte. Die Niederlage unterstrich die mangelnde Tiefe in der Defensive und zwingt Trainer Niko Kovač, unkonventionelle Lösungen in Betracht zu ziehen.
Ein möglicher Lichtblick ist Nico Schlotterbeck, der seit seinem Meniskusriss im Bundesliga-Spiel gegen Mainz im März nicht mehr auf dem Platz stand. Laut Peter Weis, dem zuständigen Betreuer, verläuft seine Genesung schneller als erwartet. Vor seiner Verletzung hatte Schlotterbeck in derselben Partie noch zwei Vorlagen als Standardspezialist beigesteuert.
Kovač bestätigte nun, dass der 24-Jährige bereits an diesem Wochenende wieder im Kader stehen könnte – vorausgesetzt, er fühlt sich bereit. Seine Rückkehr würde der angeschlagenen Abwehr dringend benötigte Verstärkung bringen.
Schlotterbecks vorzeitiges Comeback gibt Dortmund in der Defensivkrise einen Funken Hoffnung. Sollte er spielen, könnte er die Belastung für Behelfslösungen wie Ryerson verringern. Das Team wird jeden fitten Akteur benötigen, um sich vom holprigen Saisonstart zu erholen.






