02 December 2025, 08:01

Dokumentarfilm über Habeck löst Debatte um Steuergeld-Verschwendung aus

Ein grünes Oldtimer-Auto fährt auf einer Straße mit Bäumen und Wiesen dahinter unter einem klaren Himmel.

Dokumentarfilm über Habeck löst Debatte um Steuergeld-Verschwendung aus

Ein neuer Dokumentarfilm über den ehemaligen Vizekanzler Robert Habeck hat in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Der unter dem Titel 'Jetzt. Wohin?' veröffentlichte Film erhielt über 270.000 Euro öffentliche Förderung – Gelder, die Kritiker für falsch eingesetzt halten, da sie an eine politische Persönlichkeit flossen. Die Empörung wächst, wobei Vorwürfe der Vetternwirtschaft und der Verschwendung von Steuergeldern die Debatte prägen.

Der Film begleitet Habeck während seines Wahlkampfs um die Kanzlerkandidatur der Grünen vor der für Februar 2025 geplanten Bundestagswahl. Regie führte Lars Jessen, ein offen bekennender Unterstützer Habecks. Die Premiere ist für den 7. Dezember angesetzt; der Trailer wurde auf YouTube bereits rund 20.000 Mal aufgerufen.

Die Kontroverse wirft einmal mehr Fragen zur Transparenz im deutschen Filmfördersystem auf. Angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung des Dokumentarfilms wächst der Druck auf die Verantwortlichen, die Vergabekriterien für Subventionen offenzulegen. Der Fall hat zudem die Forderungen nach einer Reform bei der Verteilung von Steuergeldern für Kulturprojekte neu entfacht.