13 February 2026, 22:01

DFB bestraft Köln und Gladbach nach Pyro-Chaos mit Rekordstrafen

Eine große Menge Menschen in einem Stadion hält Fahnen und Banner, mit Leuchtraketen, die Rauch erzeugen, unter einer Decke mit Lampen und Metallrahmen.

DFB bestraft Köln und Gladbach nach Pyro-Chaos mit Rekordstrafen

Zwei Bundesliga-Vereine mussten 2025 hohe Geldstrafen zahlen, nachdem ihre Fans ein Spiel durch Pyrotechnik gestört hatten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestrafte Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Köln wegen unsportlichen Verhaltens. Köln erhielt die höhere Strafe nach einem chaotischen Spiel gegen Borussia Mönchengladbach.

Der Vorfall ereignete sich am 8. November 2025 während eines Ligaspiels zwischen den beiden Mannschaften. Anhänger des 1. FC Köln zündeten vor, während und nach der Partie mindestens 56 Leuchtraketen und 30 Rauchbomben. Der dichte Rauch zwang die Offiziellen, das Spiel in der zweiten Halbzeit für zwei Minuten zu unterbrechen.

Das DFB-Sportgericht verhängte später eine Strafe in Höhe von 98.500 Euro gegen den 1. FC Köln. Auch Borussia Mönchengladbach wurde mit 75.000 Euro belegt, da sich ihre Fans ebenfalls beteiligt hatten. Ein Teil der Köln-Strafe – bis zu 32.800 Euro – kann in Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit oder zur Verhinderung künftiger Gewalt fließen.

Die Strafen sind Teil einer konsequenten Vorgehensweise gegen den Einsatz von Pyrotechnik in deutschen Stadien. Beide Vereine müssen nun das Fanverhalten in den Griff bekommen, um weitere Sanktionen zu vermeiden. Die Entscheidung des DFB unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Sicherheit und Ordnung in der 1. Bundesliga zu gewährleisten.